Auf zur zweiten G20-Aktionskonferenz am 8./9. April 2017 in Hamburg

"Zeit zu handeln - Vielfältig und Gemeinsam“ Mit frischen Wind in den Segeln - Gemeinsam planen gegen G20!

Von Hamburg bis München, von Barcelona bis Athen, von Toronto bis Sydney bereiten sich Aktivist*innen auf die Proteste zum G20 vor – die ganze Woche vor dem Gipfel wird Hamburg zum Schauplatz vielfältiger Gegenproteste.  Gemeinsam wollen wir den Herrschenden ihre Grenzen aufzeigen und unsere Solidarität  und gesellschaftlichen Alternativen gegen ihre mörderische, kapitalistische Zerstörungspolitik präsentieren, die zu immer neuen Kriegen, der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, millionenfacher Flucht und globaler Armut führt.
Wir laden alle, die sich dem gemeinsam mit uns widerständig und ungehorsam entgegenstellen wollen, vom 8. bis 9. April 2017 nach Hamburg ein, um auf der zweiten Aktionskonferenz unsere Ideen und Vorstellungen auszutauschen und eine gemeinsame Choreographie der Protestaktionen zu planen.

Hoffnung entsteht aus Rebellion

Der G20-Gipfel in Hamburg könnte zum größten Gipfelprotest in der Bundesrepublik werden. Dabei geht es um mehr als ein schillerndes Event – es geht um die Suche nach dem linken Aufbruch.

Im Juli 2017 kommt der Gipfel der G20 nach Hamburg. Klar ist: Mit der Auswahl der Innenstadt Hamburgs als Austragungsort ist mit mehr Teilnehmern zu rechnen als noch bei den G8-Blockaden in Heiligendamm vor zehn Jahren. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit 100.000 Demonstrant*innen und bereits jetzt sind 1000 Polizisten zur Überwachung der Innenstadt im Einsatz. Der Senat hat mit der Errichtung neuer Gefangenensammelstellen begonnen, daneben kommen Container für Haftrichter und Staatsanwälte. Die üblichen Kriminalisierungsversuche erwecken den Anschein, als erwarte uns »ganz normaler« Gipfelprotest – wie vor zehn Jahren in Heiligendamm oder vor 15 Jahren in Genua.

Pressemitteilung: Hochschulpräsidium unterliegt vor Gericht. G-20 Aktionskonferenz findet wie geplant statt

Das Hamburger Amtsgericht hat die Kündigung der Räume für die G20-Aktionskonferenz aufgehoben. Damit wurde dem Antrag des AStA der HAW auf Erlass einer einstweiligen Verfügung entsprochen. Die Aktionskonferenz, auf der die Proteste gegen den G20-Gipfel beraten werden sollen, findet damit wie geplant am 3. und 4. Dezember in den Räumlichkeiten der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften statt.

„Im Geiste des Friedens“: Hamburg soll die G20 ausladen

Hamburg soll den G20-Gipfel im Juli ausladen und sich dafür stark machen, legitime Institutionen wie die UNO zu reformieren und zu stärken – das fordert DIE LINKE in der heutigen Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 21/6746). „Der Senat sollte sein großspuriges Gerede sein lassen, dass die Stadt auf dem G20-Gipfel eine ,Mittlerin im Geiste des Friedens‘ sein könne“, sagte in der Debatte die Fraktionsvorsitzende Cansu Özdemir.

Hamburger Senat muss Raum für G20-Aktionskonferenz zur Verfügung stellen

Kein Verständnis für Absage der HAW: Beratung von Protesten gehört zu demokratischer Auseinandersetzung

Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) hat die Räume für eine G20-Aktionskonferenz am Wochenende in Hamburg gekündigt. Attac kritisiert diese Entscheidung scharf und hat die Stadt Hamburg in einem Schreiben aufgefordert, die benötigten Räume zur Verfügung zu stellen, sollte HAW-Präsident Claus-Dieter Wacker bei seiner Entscheidung bleiben.

Solidaritätsbekundung zur Ausrichtung der vom AStA mitorganisierten “G20-Aktionskonferenz“ an der HAW-Hamburg

Wir protestieren gegen die durch Prof. Dr. Claus Dieter Wacker, Präsident der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), ausgesprochene Kündigung gegen die am Wochenende geplante Aktionskonferenz gegen den G20-Gipfel in Hamburg im Juli. Hochschulen waren und sind in demokratischen Gesellschaften immer Orte, an denen eine pluralistische Debattenkultur existiert wozu auch gehört, dass Meinungen vertreten sind, die den Regierenden nicht passen. Eine solche Debattenkultur ist die Grundlage für jede kritische Wissenschaft. Die Kündigung ist ein Angriff auf diese freie Debattenkultur.

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