Aufruf

Hamburg sagt: "G20 Protesters Welcome"

Mit allen Mitteln versucht die Stadtregierung den legitimen Protest gegen den G20-Gipfel zu erschweren. Camp-Verbote, Versammlungs-Verbots-Zonen, Massive Polizeipräsenz allerorten...

Doch es gibt auch das andere Hamburg: Das der vielen, die sich vorbereiten mit vielen anderen gemeinsam und auf verschiedene Art und Weise gegen den Gipfel zu protestieren. Erwartet werden tausende Gäste aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

Hamburg ist unsere Stadt. Wir wollen unsere Grundrechte nicht zum G20-Gipfel abgeben!

Unterzeichnet den Aufruf

Der G20-Gipfel verändert Hamburg. Die Stadt ist Gastgeberin für die Mächtigen der Welt und bereits lange zuvor wird ein Ausnahmezustand heraufbeschworen: Erst 4.000, dann 8.000 „gewaltbereite Linksextremisten“ werden von Senat, Polizei und Medien an die Wand gemalt. Das muss als Begründung herhalten, um große Teile der Innenstadt zu einer demon-strationsfreien „blauen Zone“ zu erklären. Camps für Menschen, die hierher kommen, um ihre Meinung kundzutun, soll es nicht geben dürfen, weil sie angeblich auch der „Selbst-organisation des militanten Widerstands“ dienten. 

Aufruf zur Bettenbörse #NoG20

6. Große Stadtteilversammlung von St. Pauli selber machen

Die 6. Große Stadtteilversammlung von St. Pauli selber machen hat einen Aufruf zur #NoG20 Bettenbörse verabschiedet. Diese wird freundlicherweise von Attac verwaltet. Hamburg rückt zusammen für den G20-Protest!

Der Hamburger Senat lädt zum G20-Gipfel Donald Trump in sein Gästehaus ein, rückt für die Protest-Camps aber nicht eine einzige Wiese raus. Für die G20 wird die halbe Stadt gesperrt, aber jeder Protest und jede kollektive Meinungsäußerung in einer riesigen Zone von 38 Quadratkilometern verboten.

Wir als Hamburgerinnen und Hamburger sagen: Nicht mit uns! Wir wurden nicht gefragt, ob Trump, Putin, Erdogan und all die anderen nach Hamburg eingeladen werden sollen. Aber wir laden jetzt alle Menschen aus anderen Städten und Ländern nach Hamburg ein, die gegen den G20-Gipfel demonstrieren wollen. Die bessere Welt kommt nicht von oben, sondern von unten.

We love to block G20

Postkarte an alle Hamburgerinnen und Hamburger

Moin! Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,
noch wenige Wochen bis zum G20-Gipfel. Schon bald wird sich die Stadt in eine Hochsicherheitszone verwandeln. Überall Polizei und Geheimdienste, Straßensperren und Ausweiskontrollen. Und eine beispiellose demokratiefreie Zone von 38 km², in der alle Proteste verboten sind. Bis zu 400 Millionen Euro kostet der G20-Irrsinn, die in den Schulen oder bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum fehlen. Die Menschen in Hamburg sind nicht gefragt worden, als Merkel und Scholz die Einladungen an Trump, Erdogan, Putin usw. ausgesprochen haben.

Aufruf an die Hamburger*innen: Außer dem Camp braucht's auch Betten

NoG20-Bettenbörse

Moin, liebe Freund_innen in und um Hamburg,
am 7. und 8. Juli 2017 versammeln sich  die Staats- und Regierungschef_innen der G20 in Hamburg zu ihrem Gipfeltreffen.
Doch wer die G20 einlädt, lädt auch den Protest mit ein.
Wir erwarten Menschen aus nah und fern, aus vielen Ländern, die an der Protestwoche vom 2.7. bis 8.7.  teilnehmen  wollen - entweder an der gesamten Woche oder an einzelnen Tagen.

Ungehorsam & Gemeinsam gegen Spaltung & Kriminalisierung

Geschrieben von verschiedenen Gruppen aus der #NoG20 Mobilisierung

Bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg geht es um ein Comeback: Gelingt es, die Option grenzübergreifender Solidarität gegen den inszenierten Showdown zwischen autoritärem Neoliberalismus und nationalistischem Rollback wieder auf die Tagesordnung der Weltöffentlichkeit zu setzen? Viel zu lange schon dominieren diese falschen Gegensätze die öffentliche Wahrnehmung. Im Ziel das zu ändern liegt das Gemeinsame der verschiedenen Gegen-Mobilisierungen – und ihre Bedeutung.

Fight G20 – Gegenmacht aufbauen!

Fight G20 – Gegenmacht aufbauen!

Wir leben in einer Zeit von zunehmender Prekarisierung und Verarmung. Obwohl Produktivität und Reichtum im Kapitalismus stetig steigen, wächst die Anzahl der VerliererInnen. Zwar ging Deutschland gestärkt aus den letzten Krisen hervor, jedoch zählt dies nicht für den Großteil der Bevölkerung. Immer mehr Menschen werden in Billigjobs und befristete Beschäftigungsverhältnisse gezwungen und sollen dabei auch noch steigende Mieten zahlen. Die Zukunft für uns sieht alles andere als rosig aus. Anders sieht es für die GewinnerInnen der Krise aus: dem deutschen Kapital.

Hamburg City Strike

Hamburg City Strike – Gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg

Wenn sich am 7. Juli 2017 die Regierungsoberhäupter der weltweit mächtigsten Staaten zum G20-Gipfel treffen, werden wir zum Hamburg City Strike draußen sein. Unsere Aktionen werden vielseitig sein, unser gemeinsames Ziel ist die symbolische Stilllegung des kapitalistischen Normalzustands. Denn dieses System ist der ständige Angriff auf unsere Lebensgrundlagen. Die G20 stehen wie kein anderes Treffen für diesen Normalzustand, sie repräsentieren 80 Prozent des globalen Handels und liefern die Politik, um den Kapitalismus trotz aller Krisen am Leben zu halten.

Update: Programm 17. Juni in Hamburg: 3-2-1 GO! Kick-Off für die Aktionen

Arbeitsgruppen, Podien und Diskussionen

Das letzte Kick-off-Event! 17. Juni, 11:00 Uhr Rote Flora, Achidi-John-Platz 1, 20357 Hamburg. Diskussionen, Arbeitsgruppen, letzte Infos, leckeres Essen und Party.

  • 11 - 12 Uhr. Auftakt: Aktionsüberblick. Was ist geplant? Was passiert wo? Wo kann ich mitmachen? Verschiedene Arbeitsgruppen stellen sich vor.

 

Demonstration: We are here!

Refugees und Migrant*innen fordern: Stoppt Kolonisierung, Ausbeutung und Krieg!

Wir – Geflüchtete, Migrant*innen und unsere Netzwerke fordern:

→ Stoppt Kolonisierung, Ausbeutung und Krieg!
Entschuldigung und Kompensation!

→ Für das Recht zu kommen und zu gehen!
Stoppt das Sterben! Migrationspolitiken ändern!

→ Keine Abschiebungen! Bleiberecht für alle!
Keine Lager! Wohnungen und gleiche Rechte für alle!

→ Stoppt Rassismus! Stoppt die Angst!
Brecht das Schweigen! Solidarität!

Welcome united – we'll come united!
Demonstration: Sa 24.6.2017
14:00, Hachmannplatz/Hauptbahnhof HH

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