News & Updates

#NoG20 Newsletter 05 / Zwei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg

Aktuelle Infos zu den NoG20-Protesten in Hamburg
G20 Newsletter – Infos zu den Protesten gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg

Alle Infos zu den Protesten gegen den G20-Giplfel am 7./8. Juli 2017 in Hamburg: Aktionen, Anreise, Camps, Termine, Alternativgipfel, Welcome-to-Hell-Demo, Bildungsstreik, Block G20, ... 

Mögliche Doppelsendungen bitte wir zu entschuldigen. Aber auch trotzdem die Bitte, den Newsletter zu verbreiten.

Hamburg sagt: "G20 Protesters Welcome"

Mit allen Mitteln versucht die Stadtregierung den legitimen Protest gegen den G20-Gipfel zu erschweren. Camp-Verbote, Versammlungs-Verbots-Zonen, Massive Polizeipräsenz allerorten...

Doch es gibt auch das andere Hamburg: Das der vielen, die sich vorbereiten mit vielen anderen gemeinsam und auf verschiedene Art und Weise gegen den Gipfel zu protestieren. Erwartet werden tausende Gäste aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

Eine kurze Gebrauchsanweisung für das Gefängnis

Selahattin Demirtaş, der Ko-Vorsitzende der türkisch-kurdischen HDP, sitzt seit mehr als 230 Tagen im Hochsicherheitsgefängnis in Edirne ein – eine Flaschenpost voller Mut an uns alle
Selahattin Demirtaş und der HDP-Abgeordnete Abdullah Zeydan beim Hofgang im Gefängnis von Edirne im März 2017.

Selahattin Demirtaş, der Ko-Vorsitzende der türkisch-kurdischen HDP, sitzt seit mehr als 230 Tagen im Hochsicherheitsgefängnis in Edirne ein. Jeden Tag werden in der Türkei Menschen verhaftet. Weil sie öffentlich etwas schrieben, weil sie ein zerstörtes Haus fotografierten, weil sie ein kurdisches Lied hörten, weil sie in den sozialen Medien einen Post oder einen Tweet likten, weil sie eine Smartphone-App benutzten, weil sie aus der falschen Stadt oder dem falschen Dorf kommen, weil sie Kurd*in sind oder kein Erdoğancı (Erdo-Fan).

Queer-feministisch gegen G20

Pressemitteilung des Queer-feministischen Bündnis gegen G20

Am 7. und 8. Juli treffen sich in Hamburg Vertreter*innen der selbsternannt 20 wichtigste Industrie- und Schwellenstaaten, um über das Wohl und Übel Anderer zu reden, Machtinteressen durchzusetzen und Herrschaftsverhältnisse zu verfestigen. Konkret auf der Agenda stehen auch die Förderung von Frauen, Migration und Flucht und die "Entwicklungs-"-Politik. Wir werden uns diesem Gipfel entgegenstellen. Wir wollen keine Einteilung in eine binäre Geschlechterordnung und wir wollen keine Loskoppelung von anderen Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen wie Patriarchat, Rassismus, Neokolonialismus und Kapitalismus. Gerade in Tagen eines aufstrebenden Anti-Feminismus und Rassismus, in denen Angriffe auf Homosexuelle, Trans*- und Inter*Menschen zunehmen, machen wir als FLTI*-Personen unseren Widerstand sichtbar.

Hamburg ist unsere Stadt. Wir wollen unsere Grundrechte nicht zum G20-Gipfel abgeben!

Unterzeichnet den Aufruf

Der G20-Gipfel verändert Hamburg. Die Stadt ist Gastgeberin für die Mächtigen der Welt und bereits lange zuvor wird ein Ausnahmezustand heraufbeschworen: Erst 4.000, dann 8.000 „gewaltbereite Linksextremisten“ werden von Senat, Polizei und Medien an die Wand gemalt. Das muss als Begründung herhalten, um große Teile der Innenstadt zu einer demon-strationsfreien „blauen Zone“ zu erklären. Camps für Menschen, die hierher kommen, um ihre Meinung kundzutun, soll es nicht geben dürfen, weil sie angeblich auch der „Selbst-organisation des militanten Widerstands“ dienten. 

Aufruf zur Bettenbörse #NoG20

6. Große Stadtteilversammlung von St. Pauli selber machen

Die 6. Große Stadtteilversammlung von St. Pauli selber machen hat einen Aufruf zur #NoG20 Bettenbörse verabschiedet. Diese wird freundlicherweise von Attac verwaltet. Hamburg rückt zusammen für den G20-Protest!

Der Hamburger Senat lädt zum G20-Gipfel Donald Trump in sein Gästehaus ein, rückt für die Protest-Camps aber nicht eine einzige Wiese raus. Für die G20 wird die halbe Stadt gesperrt, aber jeder Protest und jede kollektive Meinungsäußerung in einer riesigen Zone von 38 Quadratkilometern verboten.

Wir als Hamburgerinnen und Hamburger sagen: Nicht mit uns! Wir wurden nicht gefragt, ob Trump, Putin, Erdogan und all die anderen nach Hamburg eingeladen werden sollen. Aber wir laden jetzt alle Menschen aus anderen Städten und Ländern nach Hamburg ein, die gegen den G20-Gipfel demonstrieren wollen. Die bessere Welt kommt nicht von oben, sondern von unten.

Mit Blaulicht gegen das Gefahrengebiet

Kein Gefahrengebiet bei uns – für die Rechte auf Bewegungs - und Versammlungsfreiheit!

Am vergangenen Samstag wurde mit einer kleinen Aktion auf die Unterdrückung von Freiheits - und Versammlungsrechten durch den Hamburger Senat, mit seinen weitreichenden Verboten und Sicherheitszonen, hingewiesen – und dabei der Eindruck des Gefahrengebietes kreativ mit Blaulicht nach Altona / Ottensen getragen. ...

 

Seiten