Mitteilungen an die Presse

Fünftes Kooperationsgespräch für G20-Demonstration bringt Einigung über Demoroute und Auftaktkundgebung

Bündnis "Grenzenlose Solidarität statt G20" wird gegen die Verweigerung des Heiligengeistfeldes für die Abschlusskundgebung klagen

Beim heutigen fünften Kooperationsgespräch zwischen den Organisatoren der G20-Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ am 8. Juli in Hamburg und der Versammlungsbehörde wurde eine Einigung über einen Platz für die Auftaktkundgebung und eine Demoroute durch die Innenstadt
erzielt. Yavuz Fersoglu, Sprecher des Bündnisses und aktiv bei Nav-Dem: „Nunmehr haben wir die Gewissheit: Unsere Demonstration wird am Deichtorplatz mit einer Auftaktkundgebung starten und über die Willy-Brandt-Straße und Reeperbahn zum Heiligengeistfeld ziehen.“

Offenen Brief von G20-Aktivist_innen aus aller Welt an die Bürger_nnen der Hansestadt

Moin, liebe HamburgerInnen. Ihr fragt euch sicherlich, wer euch hier schreibt. Wir sind Menschen aus ganz Europa und der Welt, BürgerInnen oder AktivistInnen aus vielen unterschiedlichen Netzwerken und aus allen Gesellschaftsschichten. Wir sind unterschiedlichen Alters und haben unterschiedliche politische Überzeugungen. Wir sind die Menschen, die sich euch in eurer Stadt Hamburg den Protesten im Juli anschließen wollen, wenn sich die Führer der 20 mächtigsten Länder im Herzen der Stadt treffen werden.

NoG20-Aktivist/innen schlagen Zelte am Karolinenplatz auf

Mit einem provisorischen Zeltcamp und einer Kundgebung auf dem Karolinenplatz am Samstag wollen Organisator/innen der G20-Protestcamps ihrer Forderung nach Versammlungsfreiheit während der Gipfelwoche Nachdruck verleihen. Bei der Kundgebung werden etwa 20 Zelte auf dem Karolinenplatz aufgeschlagen.

Samstag, 13. Mai - 14 Uhr -  Karolinenplatz, Hamburg

»Protest soll aus der Stadt gedrängt werden«

Hamburg will Camps für G-20-Gegner verhindern. Bleibt es dabei, werden Plätze besetzt werden müssen. Ein Gespräch mit Deniz Ergün in JW

Zehntausende Aktivisten kommen Anfang Juli zum G-20-Gipfel nach Hamburg. Für sie sollen zwei große Camps aufgebaut werden, eines im Stadtpark, eines im Volkspark im Bezirk Altona. Ein Sprecher des Bezirksamts Hamburg-Nord hat am Dienstag in der Lokalpresse erklärt, der Stadtpark komme dafür nicht in Frage. Auch Hamburgs Innensenator Andy Grote, SPD, hat sich kürzlich im Innenausschuss der Bürgerschaft gegen die Camps ausgesprochen. Will die Stadt die Protestierenden loswerden?

Kundgebung gegen geplante Strafrechtsverschärfung zum Schutz von Polizist*innen

27. April 2017, 18h - Bundestag, Platz der Republik, Berlin

Wir - ein Zusammenschluss von zahlreichen Bürgerrechtsorganisationen und zivilgesellschaftlich engagierten Gruppen - rufen für Donnerstag, den 27. April 2017, um 18 Uhr zu einer Kundgebung gegen die geplante Strafrechtsverschärfung für Angriffe auf Vollstreckungsbeamte vor dem Bundestag (Platz der Republik) auf.

Hamburg: Senat und Polizei wollen Demokratie außer Kraft setzen

G20-Großdemonstration verteidigt Versammlungsrecht

PM Bündnis „Grenzenlose Solidarität statt G20“, 26.04.2017

Das Bündnis für die Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ am 8. Juli in Hamburg hat den Senat der Hansestadt aufgefordert, sich endlich klar zum Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu bekennen und die geplanten Proteste gegen die G20-Gipfel nicht weiter zu behindern. Die Äußerungen von Innensenator Andy Grote (SPD) zeugten von einem alarmierend geringen Demokratie- und Grundrechtsverständnis.

Demo am 28.4.: Rechtswidrige Beeinträchtigung des Rechts auf Versammlungsfreiheit!

Aktionstag im St. Pauli Stadion – Pressemitteilung – Hamburg, den 25.4.17

Am Freitag, den 28.4.17 gibt es im Rahmen des Heimspiels FC St.Pauli gegen Heidenheim einen G 20 – Actionday, mit dem die Fanszene des FC St.Pauli sowie die Anwohner des Karolinenviertels ihren Protest gegen den G 20 – Gipfel im Juli 2017 zum Ausdruck bringen werden. Nach dem Spiel wird es ab 21 Uhr eine angemeldete Demonstration vom Stadion durch das Karolinenviertel in Richtung Messehallen geben. „Das ist unser Viertel, unsere Straßen und unsere Plätze, die wir uns nicht nehmen lassen. St.Pauli bleibt unbequem. G 20 stören!

Hamburg ist nicht Ankara

PM des g20-camp

Gestern wurde aus der Sitzung des Innenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft durch Christiane Schneider auf Facebook bekannt, dass der Hamburger Senat kein Camp für auswärtige TeilnehmerInnen an Protestaktionen dulden will. Laut dem Senat sollen die Menschen, welche gegen den G20-Gipfel demonstrieren wollen, Unterkünfte entweder privat oder in Jugendherbergen oder Hostels suchen.

Antikapitalistisches Camp im Stadtpark angemeldet

Pressemitteilung des “Antikapitalistischen Camps” vom 24.04.2017

Am heutigen Montag haben Gegner*innen des G20-Gipfels bei der zuständigen Behörde das “Antikapitalistische Camp” auf der Festwiese im Stadtpark angemeldet. Die Organisator*innen rechnen mit 10.000 Teilnehmenden und wollen bewusst eine weitere Form des Protests und der Kritik am G20-Gipfel und den ihn hervorbringenden kapitalistischen Verhältnissen schaffen.

Die Jugend gestaltet die Zukunft selbst, statt sie den G20 zu überlassen

Pressemitteilung Bündnis Jugend gegen G20, 19.April 2017
  • Bundesweite Plattform „Jugend gegen G20“ gründet sich. Über 24 Jugendorganisationen, Verbände und Gruppen beschließen gemeinsame Beteiligung an den Gipfelprotesten.
  • Darunter die Bundesvereinigung der Falken, SDAJ, der Verdi Jugend, sowie verschiedene Ortsgruppen der IG Metall und DGB Jugend, der kurdischen/internationalistischen Jugend und antifaschistische Jugendgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet.
  • Aufruf zum Bildungsstreik gegen den G20-Gipfel am 7. Juli

2. Aktionskonferenz gegen G20 im Millerntorstadion

Mehrere Hundert Menschen planen Aktionen gegen den G20-Gipfel in Hamburg (Pressemitteilung 9.4.2017)

HAMBURG Mehr als 800 Menschen aus ganz Europa folgten der Einladung zur 2.Aktionskonferenz gegen den G20-Gipfel und kamen am 8. und 9.4.2017 ins Millerntorstadion. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurden konkrete Aktivitäten gegen den G20-Gipfel geplant.

"Die Ablehnung der G20 und der von ihnen verwalteten Welt stösst auchausserhalb von Hamburg und Deutschland auf Zustimmung. Ein Ausdruck davon war die breite internationale Beteiligung an der Aktionskonferenz." so Timon Simons.

Demonstration der G20-Aktionskonferenz führt vor Messehallen

Pressemitteilung 06.04.2017 - Vorbereitungskreis der zweiten G20-Aktionskonferenz

* Demonstration der G20-Aktionskonferenz führt vor Messehallen

* Kehrtwende: Hamburger Versammlungsbehörde bestätigt angemeldete Route

HAMBURG Die Demonstration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der G20-Aktionskonferenz in Hamburg wird am Samstagabend zu den Messehallen führen. Anders als am gestrigen Mittwoch angekündigt, hat die Versammlungsbehörde die angemeldete Route nun doch bestätigt.

G20-Aktionskonferenz: Veranstalter wehren sich gegen Demo-verbot

Pressemitteilung 05.04.2017 - Vorbereitungskreis der zweiten G20-Aktionskonferenz

* G20-Aktionskonferenz: Veranstalter wehren sich gegen Demo-Verbot

* Hamburger Versammlungsbehörde will Demo an Messehallen untersagen

HAMBURG Als Höhepunkt der anstehenden Aktionskonferenz gegen den G20-Gipfel findet am Samstag, 8. April, ab 19 Uhr, eine Demonstration mit dem Motto "No G 20 - Zeit zu handeln!" statt.

Doch die Versammlungsbehörde hat nun den Organisatoren mitgeteilt, dass ihre Route nicht bis zu den Messehallen führen könne. Die Behörde befürchte Steinwürfe, und man sei nicht in der Lage, die Glasfassade bis zum Gipfel im Juli zu erneuern.

Erfolgreicher Start für NoG20 Mobilisierung in RheinMain

Über 100 Personen bei regionaler Aktionskonferenz

NoG20 Rhein-Main - Pressemitteilung

Am gestrigen Sonntag (den 5. März 2017) versammelten sich über 100 Menschen zur regionalen NoG20-Aktionskonferenz im Mesopotamischen Kulturzentrum in Frankfurt-Seckbach, um mit den gemeinsamen Vorbereitungen für die Rhein-Main Mobilisierung zu den Aktionen gegen den G20- Gipfel zu beginnen, der im Sommer in Hamburg stattfinden wird.

Großer Andrang beim Auftakttreffen Jugend gegen G20

"Jugend gegen G20" formiert sich
Jugend gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg

Rund 250 Menschen kamen am Samstag den 18.02.2017 zum Gründungstreffen des Jugendrats Hamburg im KNUST zusammen. Nach einer kurzen Einleitung diskutierten die TeilnehmerInnen darüber, was sie am G20 Gipfel stört, wie eine gemeinsame Kritik an diesem aussehen könnte, was ihnen wichtig für eine solidarische Zusammenarbeit im Jugendrat ist und wie der Widerstand gegen den G20 Gipfel aussehen soll.

Der Jugendrat Hamburg bietet ab sofort eine offene Plattform, in der sich junge Menschen aus Hamburg und Umgebung gegen den G20 Gipfel organisieren können.

Hoffnung entsteht aus Rebellion

Der G20-Gipfel in Hamburg könnte zum größten Gipfelprotest in der Bundesrepublik werden. Dabei geht es um mehr als ein schillerndes Event – es geht um die Suche nach dem linken Aufbruch.

Im Juli 2017 kommt der Gipfel der G20 nach Hamburg. Klar ist: Mit der Auswahl der Innenstadt Hamburgs als Austragungsort ist mit mehr Teilnehmern zu rechnen als noch bei den G8-Blockaden in Heiligendamm vor zehn Jahren. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit 100.000 Demonstrant*innen und bereits jetzt sind 1000 Polizisten zur Überwachung der Innenstadt im Einsatz. Der Senat hat mit der Errichtung neuer Gefangenensammelstellen begonnen, daneben kommen Container für Haftrichter und Staatsanwälte. Die üblichen Kriminalisierungsversuche erwecken den Anschein, als erwarte uns »ganz normaler« Gipfelprotest – wie vor zehn Jahren in Heiligendamm oder vor 15 Jahren in Genua.

Massenhafte Proteste gegen Trump auch in Deutschland: Die interventionistische Linke kündigt an, den Gipfel der G20 in Hamburg zu stören

Die Proteste gegen den G-20-Gipfel in Hamburg werden auch zur größten Anti-Trump-Demonstration in Deutschland werden. Das kündigte die interventionistische Linke [iL] an, eine bundesweite Organisation aus der radikalen Linken, die an der Vorbereitung der Proteste gegen den G20-Gipfel beteiligt ist. Zum G-20-Gipfel kommen am 7. und 8. Juli 2017 die Staats- und Regierungschefs der 20 reichsten und mächtigsten Länder der Welt in Hamburg zusammen. Zu den Protesten werden zehntausende Aktivist_innen aus ganz Europa und darüber hinaus erwartet.