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18.06. HH: Last open meeting before the summit!

queer feminist organisation against the G20 summit in Hamburg!

 

We invite you to our sixth and last open meeting to organise the
queer-feminist
 resistance against the G20 summit in Hamburg, which takes place at
 Juli 7th and 8th.
 We divided in several working groups and still need more
 women/lesbian/trans/inter* persons who want to join us in our
 preparations for different actions at the week of the summit. The
 working groups are looking forward to new supporters who bring new
 power and diversity into our meetings!

 The meeting takes place at

June 18th, 13h – 17h (please note, as it is our last meeting before the
summit, we might need a little bit more time…) at Plan B (cellar),
Bernhard-Nocht-Str. 26, Entrance from Hafenstraße,  in Hamburg-St. Pauli

 On the 7th and 8th of July 2017 the representatives of the twenty most
important industrial and emerging countries meet for the summit of the
G20. This time Germany is the host and wants to shape a globalization to
the alleged advantage of everybody. As well on the agenda appears the
promotion of women*. This suggests that the G20 have an interest to
abolish patriarchal means of oppression.

 But this is not the case. At the summit agreements are made that serve
solely to enforce interests of power and to solidify dominion.

 The global conditions are characterized by different terms of
exploitation and suppression, e.g. capitalism, patriarchy,
 neocolonialism, racism, … At the same time these don´t just stand side
by side, but depend on and strengthen each other. Discrimination and
suppression of FLTI* (women, lesbians, trans and intersex-persons) is no
exception but an consistent instrument of dominion. Because the G20 want
to maintain these conditions they also stand for the structural
discrimination of flti*.

We want a really gender-liberated society, where a just distribution
 of goods, respect for all living creatures and for nature and a loving
contact with each other are self-evident.

 For us feminism is an existential part of the fight against the
 established conditions, therefore it cannot be separated from
 anti-capitalist or anti-racist fights. To make feminist and
 anti-patriarchal fights against the G20 visible, we want to organise
 ourselves.

 We  invite all flti* to our fifth meeting to develop feminist
 perspectives against G20 together and to organise a huge, colourful
 queer-feminist protest!

  <mailto:feminists-against-g20(at)riseup.net>

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19.06. Mobi VA Berlin

Am 19.06 wird in Berlin eine weitere Mobiveranstaltung der Queerfeministischen Vernetzung gegen G20 stattfinden, und zwar im Aquarium (Skalitzer Straße 6) um 20:00 Uh.

Wir freuen uns auf Euch!

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Autos der Stadtverwaltung und „FB Aufzüge“ angezündet

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Do, 15/06/2017 - 18:45
Leipzig 15. Juni 2017 Autos der Stadtverwaltung angebrannt. Markkleeberg ist eine jener gemütlichen Wohngegenden im Speckgürtel von Leipzig. Hier geht es beschaulich und befriedet zu. Wir haben vier Autos der Stadtverwaltung Markkleeberg abgebrannt weil auch sie Teil der Ordnung ist, … Continue reading →
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Moin! Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

BlockG20 - Mi, 14/06/2017 - 11:44

noch wenige Wochen bis zum G20-Gipfel. Schon bald wird sich die Stadt in eine Hochsicherheitszone verwandeln. Überall Polizei und Geheimdienste, Straßensperren und Ausweiskontrollen. Und eine beispiellose demokratiefreie Zone von 38 km², in der alle Proteste verboten sind. Bis zu 400 Millionen Euro kostet der G20-Irrsinn, die in den Schulen oder bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum fehlen. Die Menschen in Hamburg sind nicht gefragt worden, als Merkel und Scholz die Einladungen an Trump, Erdogan, Putin usw. ausgesprochen haben.

Postkarte an die Hamburger*innen

Wir sind Block G20. Wir sind die mit den Zahnbürsten. Wir sind Aktivist*innen aus Hamburg, aus der Republik, aus Europa, aus der ganzen Welt, die das Treffen der G20 blockieren wollen. Das meinen wir ernst. Wenn Kriege geführt werden und das Klima ruiniert wird, wenn Mauern und Grenzen hochgezogen werden, wenn die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, dann braucht es Menschen, die laut und unmissverständlich Nein sagen. Das wollen wir tun.

Denn der G20-Gipfel nützt sehr wenigen, aber schadet vielen. Wenn der Senat und Teile der Medien Panik vor Gewalt und Krawall schüren, dann meinen sie uns. Aber vor uns muss niemand Angst haben. Im Gegenteil: Wir wollen euch alle, die Bewohner*innen dieser Stadt, zum Mitmachen einladen. Macht ein Konzert, hängt ein Transparent aus dem Fenster, stellt einen Schlafplatz zur Verfügung! Wir wollen demonstrieren, blockieren, diskutieren und tanzen. Mit Farbe, mit Wut im Bauch, mit Freude. Lassen wir nicht einfach geschehen, was der G20 mit unserer Stadt macht. Geht auf diese Straße, schließt euch den Demonstrationen und Blockaden an.

Sagen wir am 7. Juli gemeinsam Nein.

Informationen zu BlockG20, zum Aktionsbild und den Treffpunkten:
www.blockg20.org
Twitter @BlockG20
Facebook.com/blockG20

Informationen zur Großdemonstration »Grenzenlose Solidarität statt G20«
www.g20-demo.de
Twitter @G20Demo
Facebook.com/G20demo

Eure BlockG20-Vorbereitung
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Treffen zu Thüringer-Barrio-Planung

G20entern Erfurt - Mi, 14/06/2017 - 10:06

Wir möchten uns in Hamburg als Gesamtgruppe in einem Thüringer Barrio auf dem Camp organisieren. Auf diesem Treffen wollen wir besprechen, wie wir unser Barrio organisieren und was wir alles einpacken müssen. Wenn du Lust hast, mit uns in Hamburg Teil des Thüringer Barrios zu werden, komm zum nächsten Treffen:

Dienstag, den 20. Juni, 19 Uhr im Nordpark in Erfurt (parallel zur Küfa und zum Spieleabend der l50)

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ZuG20 – Sonderzug startet Crowdfunding-Kampagne

ZuG20 Sonderzug - Di, 13/06/2017 - 13:42

Spendenaufruf – Allen die Anreise zu den Gipfelprotesten ermöglichen – auch mit wenig Geld in der Tasche!

Mit einer Spende über die Crowdfunding-Kampagne finanzierst du Soli-Tickets und die Organisation des ZuG20-Sonderzuges. Damit wollen wir allen Menschen die Anreise nach Hamburg ermöglichen, die selbst nicht genügend Geld haben um sich ein eigenes Ticket zu finanzieren.

Jetzt online Spenden über Leechi-Crowdfunding

 

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KiK-Filiale mit Farbe und Steinen attackiert

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mo, 12/06/2017 - 18:35
Würzburg 12. Juni 2017 Am heutigen Abend wurde die KiK-Filiale in Höchberg (bei Würzburg) mit Farbe und Steinen attackiert, zudem wurde ein Schriftzug („KIK kills Fight G20“) an der Fassade angebracht. Kik als Unternehmen ist ein extremes Beispiel westlich-kapitalistischer Ausbeutung … Continue reading →
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Zivilfahrzeuge der Polizei abgefackelt

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mo, 12/06/2017 - 18:34
Bremen 12 Juni 2017 Enttarnt! G20-Wagensport gegen Zivilfahrzeuge der Bullen geht weiter! Heimlich und gemein legten wir in einer Sommernacht auf dem Weserkurier-Parkplatz in Woltmershausen Feuer. Der umzäunte und bewachte Parkplatz wird von Bremer und Oldenburger Bullen genutzt um ihre … Continue reading →
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[DE] Aktivist*innen blockieren Kattwyk-Brücke und verhindern Kohle-Transport nach Moorburg

NoG20Klima - So, 11/06/2017 - 10:52

Am Freitag, dem 09.06.2017, seilten sich gegen 7:30 Uhr zwei Aktivist*innen der Gruppe Gegenstrom Hamburg von der Kattwyk-Brücke vor dem Kohle-Kraftwerk Moorburg ab, um auf die Umweltzerstörung durch die Kohleverbrennung in Vattenfalls Kraftwerk hinzuweisen.

Mit der Aktion fordern die Klimaaktivist*innen einen sofortigen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energieträger und einen Wechsel hin zu einer dezentralen Energie-Erzeugung in Menschenhand.

 

Auf der Brücke entrollten weitere Aktivist*innen ein ca. 25m langes Banner mit der Aufschrift: „COAL KILLS – RECLAIM POWER“ und befestigten dieses am Brückengeländer. Schon beim Aufbau trafen Polizisten am Aktionsort ein, konnten die Aktivist*innen aber nicht stoppen.

Die gesamte Aktion wurde von Kamerateams, darunter Graswurzel.tv begleitet, sowie durch Pressearbeit der Aktionsgruppe und weiteren Medien festgehalten. Wegen der Handlungsunfähigkeit der Polizei im Bezug auf die unter der Brücke hängenden Aktivist*innen wurde der Schiffsverkehr unterbrochen. So konnten keine Transportschiffe nach Moorburg gelangen.

 

Der Hamburger Hafen steht stellvertretend für den Klima-killenden Kapitalismus; hier werden jährlich 140 Millionen Tonnen umgeschlagen. Davon waren 2014 7,5 Mio. Tonnen Kohle, Tendenz steigend. Diese kommt unter anderem aus Russland, wo ihr Abbau, wie auch an vielen anderen Orten der Welt, ein Raubbau an Natur und Menschen ist: In den Tagebauen verschwinden komplette Landschaften, Lebensräume und Ökosysteme. Insbesondere indigene Gemeinschaften werden oft gewaltsam vertrieben, die Arbeitsbedingungen sind prekär. Eine immer wieder zu beobachtende Praxis, so auch beim Abbau von Uran in Namibia. Denn außer Kohle-Importen finden im Hamburger Hafen trotz und auch nach dem Atomausstieg durchschnittlich alle zwei Tage Uran-Transporte statt.

 

Die Gruppe Gegenstrom Hamburg fordert das Ende der Zerstörung von Lebensgrundlagen und der Forcierung des Klimawandels zur Gewinnmaximierung und Wirtschaftswachstum. „Es kann nicht sein, dass RWE und Vattenfall einfach weiter machen dürfen und für ihre Zerstörung auch noch Subventionen bekommen!“, empört sich ein Aktivist.

Deutschland ist immer noch Braunkohle-Weltmeister: Die Kohleausstiegspläne der Bundesregierung beginnen nicht vor 2040. Ein unverantwortlicher Umgang, denn die Verbrennung von Braunkohle ist die CO2-intensivste Energiegewinnung überhaupt.

 

Nach gut 3,5 Stunden Blockade näherte sich die Wasserschutzpolizei mit einem Boot und Hebebühne den Kletter-Aktivist*innen und wollten so die Räumung beginnen. Die Aktivist*innen kletterten ein Stück höher, sodass sie außer Reichweite der Polizei waren. Anschließend beendeten sie ihren Protest und kletterten zurück auf die Brücke.

 

Die Aktivist*innen von Gegenstrom Hamburg wollen mit dieser Aktion auch auf den am 7./8. Juli in Hamburg stattfindenden G20-Gipfel aufmerksam machen und zu kreativen Gegenprotesten mit Bezug auf Klimapolitik mobilisieren. Bei diesem Gipfel werden die 20 reichsten Nationen vorgeblich im Namen der Menschheit Krisen verwalten, die sie selbst verursacht haben. Für die Aktivist*innen ist klar, dass die Klimaproblematik nicht ohne eine Überwindung des kapitalistischen Systems zu lösen ist. Deshalb rufen sie zu direkten Aktionen auf und lehnen Appelle an die G20 grundsätzlich ab.

 

Die Protestierenden in Moorburg sind solidarisch mit anderen Aktionen weltweit gegen fossile Infrastruktur, gegen Vattenfall und gegen RWEs Braunkohle-Tagebaue im Rheinland.

 

Über Spenden für weitere Aktionen und folgende Repression freuen sich die Aktivist*innen von Gegenstrom Hamburg: moin@gegenstromhamburg.de


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PM: Antikapitalistisches Camp vor Gericht

Anti G20 Berlin - Fr, 09/06/2017 - 16:54
Das Antikapitalistische Gericht hat den Streit, ob es im Stadtpark stattfinden kann vorerst gewonnen. Gestern entschied das Verwaltungsgericht, dass das Camp stattfinden kann. Wenn sich die dem Hamburger Senat keine neuen vorgeschobenen Gründe mehr einfallen, treffen wir uns alle ab … Continue reading →
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Deutsch Afrika Linien (DAL) mit Steinen und Farbflaschen attackiert

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Fr, 09/06/2017 - 11:56
Hamburg 9. Juni 2017 Für Völkermord gibt es keine Verjährung – kein Vergeben – kein Vergessen Am 09.06.2017 haben wir die Gebäude Palmaille 45-49 in Hamburg Altona, in denen sich der Sitz der Deutsch Afrika Linien (DAL) der Essbergergruppe und … Continue reading →
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12. Juni: Erste Hilfe auf Demos Workshop

Erste Hilfe auf Demos – Workshop

Am 12.Juni. veranstalten die autonomen Sanitäter*innen um 19:00 einen Workshop in der Roten Flora in Hamburg.

Hier ist die Ankündigung:

Anlässlich des vor der Tür stehenden G20 Gipfels möchten wir euch die Möglichkeit bieten während des Workshops eure Erste Hilfe Kenntnisse und Fähigkeiten aufzufrischen. Gerade Erste Hilfe auf Demos birgt einige Besonderheiten, mit denen sich im Vorfeld auseinandergesetzt werden sollte. Es erwartet euch theoretischer Input und praktische Übungen. Außerdem wird es Raum geben, um Fragen zu stellen.

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Alternatives Medienzentrum zum G20 lädt ein!

Während des G20 Gipfels wird es das alternative Medienzentrum FC/MC geben mit täglichen Pressekonferenzen, Arbeitsplätzen für Medienschaffende und selbst produzierten Beiträgen. 

Weitere Infos findet ihr hier

Website des FC/MC

Email des FC/MC

Twitter

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Neues Mobi-Video zum ZuG20 Sonderzug

ZuG20 Sonderzug - Do, 08/06/2017 - 10:04

Es ist ein weiteres kreatives Mobi-Video zum Sonderzug entstanden, dass wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Alle Infos zur Mobilisierung und dem Sonderzug-Ticketverkauf in der Schweiz findet ihr hier:
https://www.facebook.com/G20regionaleInfosCH/

 

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Sprengsatz in einer Filiale der Bankia

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mi, 07/06/2017 - 18:39
Madrid 7. Juni 2017 Beitrag des Aufrufs gegen den G-20-Gipfel in Hamburg als Solidaritätsaktion für die in Aachen verurteilte Anarchistin In der Nacht vom 7. Juni wurde ein Sprengsatz in die Filiale einer im der Mirasierra- Kolonie gelegenen Filiale der … Continue reading →
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Berliner Aktionstage – was lief bisher?

Anti G20 Berlin - Di, 06/06/2017 - 20:04
Seit dem zweiten Juni laufen in Berlin die „Aktionstage gegen die Welt der G20“. Wir wollen hier einen kurzen Rückblick auf Veranstaltungen und Aktionen der vergangenen Tage geben und einen kleinen Ausblick für die nächste Woche bieten: Am Donnerstag den … Continue reading →
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Update

g20-hamburg.mobi - Di, 06/06/2017 - 19:45

Die Vertreter*innen der Stadt versuchen mehr und mehr die Mobilisierung gegen den G20-Gipfel auszubremsen. Innensenator Grote schürt zunächst Panik und warnt davor, Demonstrant*innen könnten die Konvois von Erdogan oder Trump blockieren und somit deren Personenschutz zum Äußersten provozieren – also vermutlich zum Schusswaffengebrauch. Auf die Kritik hin, dass es Aufgabe gerade seines Amtes sei, solch eine Situation zu verhindern, notfalls durch Ausladen der schießwütigen „Gäste“, sieht er plötzlich gar kein Problem mehr und möchte den Gipfel wiederum als „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“ und sogar als „Festival der Demokratie“ betrachten. Im selben Zeitfenster verprügeln Erdogans Leibwächter friedliche Demonstranten in Washington DC.

An der Aufgabe, unseren Protest zu untergraben, beteiligen sich auch andere „alte Bekannte“: Thorsten Kausch (CDU), ehemaliger Chef der Hamburg Marketing sowie der Hamburg Tourismus, und Nikolas Hill (CDU), der bereits die Hamburger Olympia Bewerbung vergeigt hat

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Hamburg City Strike

g20-hamburg.mobi - Di, 06/06/2017 - 18:33
Wenn sich am 7. Juli 2017 die Regierungsoberhäupter der weltweit mächtigsten Staaten zum G20-Gipfel treffen, werden wir zum Hamburg City Strike draußen sein. Unsere Aktionen werden vielseitig sein, unser gemeinsames Ziel ist die symbolische Stilllegung des kapitalistischen Normalzustands. Denn dieses System ist der ständige Angriff auf unsere Lebensgrundlagen. Die G20 stehen wie kein anderes Treffen für diesen Normalzustand, sie repräsentieren 80 Prozent des globalen Handels und liefern die Politik, um den Kapitalismus trotz aller Krisen am Leben zu halten. Die beim G20-Gipfel anwesenden Charaktermasken sprechen für sich und verdeutlichen die autoritäre Zuspitzung in den Gesellschaften. Zur Erhaltung des Status Quo wird immer mehr Zwang und Gewalt eingesetzt und rechte Kräfte machen sich vielerorts breit. Doch auch die neoliberalen Sachverwalter*innen setzen die Logik des Kapitals rücksichtslos durch. hamburg-city-strike.org

Tag für Tag erleben wir die Politik, die im Juli beim G20-Gipfel ihren öffentlichen Ausdruck findet. Unser Leben ist geprägt von einer zunehmenden Prekarisierung, die längst nicht mehr nur die Arbeitswelt umfasst. Das Sozialwesen wird Stück für Stück dezimiert, öffentlicher Raum wird zunehmend privatisiert und die Austeritätspolitik propagiert die Alternativlosigkeit zu diesen und anderen Maßnahmen. Um das Rad des Kapitalismus am Laufen zu halten und trotz zunehmender Krisen die Profiterwartungen zu erfüllen, werden vermehrt unsere sozialen Lebensverhältnisse zum Ziel der Ausbeutung. Die Politik in Griechenland ist ein Schaubild dieses verschärften Klassenkampfes. Wenn sich der Lohn nicht mehr weiter drücken lässt, wenn die Arbeit nicht mehr prekärer gestaltet werden kann und ein großer Teil der Bevölkerung arbeitslos ist, kann nur noch das öffentliche Eigentum und die Daseinsvorsorge zur Gewinnmaximierung genutzt werden. Wir reagieren auf diese Verschärfungen. So wie die Angriffe immer mehr Bereiche unseres Lebens treffen, so müssen wir alle diese Bereiche zum Austragungsort der Gegenwehr nutzen. Am 7. Juli wollen wir nicht einfach nur auf der Straße sein, wir wollen diese Verhältnisse bestreiken, ihnen einen Schlag versetzen und den Normalvollzug durchbrechen. Längst hat die Streikbewegung die Grenze zwischen Arbeitswelt und Gesellschaft überwunden. Wir können an die Kämpfe gegen die Austeritätspolitik in Südeuropa, an den Widerstand gegen das loi travail in Frankreich, an die Proteste gegen die patriarchalen Gesetzesverschärfungen in vielen Ländern anknüpfen. Wir machen weiter und verbinden die Kämpfe, entwickeln unsere solidarische Praxis fort und beziehen uns auf die transnationalen Streiks von Migrant*innen und Frauen, die europaweite Vernetzung für Blockupy und die solidarischen Selbsthilfenetzwerke in Südeuropa. Das restriktive Streikrecht in Deutschland erschwert den Streik in der Arbeitswelt, aber es kann uns nicht daran hindern, die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Wir bringen den Streik dorthin, wo er hingehört. Wir machen das gesamte gesellschaftliche Leben zum Ausgangspunkt unserer Aktionen.

Am 7. Juli werden wir überall in der Stadt sein, in großen Massen oder kleinen Gruppen, als riesige Blockade oder als dezentrale Aktion – wir werden die Stadt lahmlegen! Wir sind solidarisch mit allen, die an diesem Tag ihrem Protest Ausdruck verleihen. Die Angriffe auf uns sind vielseitig, unser Widerstand wird es auch sein. Mit Massenblockaden und weiteren Aktionen werden wir den Gipfelablauf sabotieren. Wir werden die Logistik im Hafen behindern und deutlich machen, dass wir in den kapitalistischen Warenfluss eingreifen können. In den Schulen werden wir den Unterricht verweigern und das herrschende Bildungssystem bestreiken. Beim Hamburg City Strike suchen wir uns Orte, die wie keine anderen für die heutigen Verhältnisse stehen. Egal ob es die Rote Zone um den Gipfel ist, der Hafen und seine Logistik, Orte der Kriegsplanung und Militarisierung, die Abschiebebehörden, Jobcenter, die Handelskammer, das Rathaus oder die Konsumtempel dieser Stadt – am 7. Juli werden wir dort sein und zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Wir werden die Stadt bunter machen, den Sicherheitsapparat zum Schwitzen bringen und uns den öffentlichen Raum aneignen. Manche Aktionen werden größer, andere kleiner, manche expliziter oder wütender als andere. Aber auch wenn wir uns in der konkreten Praxis unterscheiden, eint uns ein gemeinsames Ziel: Den G20-Gipfel in Hamburg zum Desaster machen – den Kapitalismus abschaffen! Wir laden alle Menschen und Spektren ein – werdet Hamburg City Strike!

Was ist Hamburg City Strike?

Hamburg City Strike ist als mögliche politische Klammer für den G20-Aktionstag am 7. Juli 2017 gedacht. Dabei spielen wir bewusst mit dem Streikbegriff, auch wenn wir wissen, dass keine klassischen Arbeitsniederlegungen in Betrieben geplant sind. Aber die verschiedenen Aktionen werden den kapitalistischen Normalzustand „bestreiken“ und lahmlegen. Wir wollen die gesamte Stadt zum Austragungsort der sozialen Kämpfe machen und zeigen, dass der Kapitalismus an verschiedenen Stellen angreifbar ist.

Seid ihr ein weiteres Bündnis gegen den G20-Gipfel?

Nein. Wir planen auch keine eigene Praxis für den Tag. Hamburg City Strike ist zunächst ein weiterer Aufruf und das Angebot eines gemeinsamen Bezugspunkts für die unterschiedlichen öffentlichen und nicht-öffentlichen Aktionen gegen den G20-Gipfel und die Logistik des Kapitals. Alle sind eingeladen das Motto Hamburg City Strike zu nutzen und ihre eigenen kleinen oder größeren Aktionen in den Kontext zu stellen.

Was wollt ihr damit erreichen?

Der Alltag wird am 7. Juli in weiten Teilen der Stadt stillstehen, Tausende werden auf den Straßen sein und ihre Ablehnung der bestehenden Verhältnisse ausdrücken. Wir möchten die Aktivitäten im Rahmen des Aktionstages aufeinander beziehen, eine kollektive Interpretation anbieten und so auch der möglichen Konkurrenz zwischen den verschiedenen Aktionsformen entgegenwirken. Wir wollen uns solidarisch mit allen fortschrittlichen Kräften verhalten und zugleich den einzelnen Akteuren überlassen, wie ihre Aktionen konkret aussehen.

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Arson Attack Against a Police Station

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Di, 06/06/2017 - 11:45
Weilheim, June 06, 2017 During the night of 05.06.17 to 06.06.17 we attacked the cops with fire and make the following statement: This is an anti-terrorist attack, an attack against the terror of the bourgeois state, its institutions and the … Continue reading →
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Brandanschlag auf Polizeigebäude

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Di, 06/06/2017 - 11:38
Weilheim 6. Juni 2017 Antiterreoranschlag auf Bullenpräsidium In der Nacht vom 05.06.17 auf 06.06.17 griffen wir Bullen mit Feuer an und geben hierzu folgende Erklärung ab: Dies ist ein Antiterroranschlag (d. an), ein Anschlag auf den Terror des bürgerlichen Staates, … Continue reading →
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