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YES WE CAMP!

NoG20Klima - So, 02/07/2017 - 01:40

english below————————

Es wird gecampt!

Wir brauchen euch jetzt!

1.Juli – Nach wochenlangem juristischen und politischen Kampf um ein
antikapitalistisches Protestcamp haben wir heute nacht vorm
Verwaltungsgericht _gewonnen_. Es hat entschieden, dass wir ab**Sonntag
(2.7.) mittag um 12h**
im Elbpark Entenwerder* (SBahn Rothenburgsort) ein
Camp _inklusive Schlafzelte_ errichten dürfen. In der letzten Woche hat
die Polizei mehrfach gezeigt, wie wenig sie von gerichtlichen Urteilen
und Versammslungsrecht hält. Daher erwarten wir nicht, dass der Aufbau
ungestört von statten gehen kann.

Wir brauchen also *richtig, richtig viele Menschen!* Helft uns, dieses
Camp möglich zu machen, auch wenn sich Grote und seine Polizei nicht an
die eigenen Regeln halten wollen. Zusammen bauen wir das Camp auf!

Leitet das über alle Kanäle weiter!

——————————————-

The camp has won!

Today at 12pm we will legaly set up the anticapitalistic Camp at „Elbpark Entenwerder“ Come and support us!

More information on g20camp.noblogs.org


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Last Infosheet for the G20 Protestweek

NoG20 international - Sa, 01/07/2017 - 15:05
July 1, 2017 PDF: Last Infosheet_July 1 Dear friends This is the last update for our international comrades, friends, activists who will join the no g20 protest week in Hamburg with the most relevant telphone numbers, addresses, contact points you might need when you come to Hamburg. These contacts/numbers are especially important since many things …
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Infostand ab 12Uhr Unigelände

NoG20Klima - Sa, 01/07/2017 - 00:24
Heute, am 01. Juli 2017 wird es auf dem Unigelände ab ca. 12Uhr einen Infopoint geben zum aktuellen Stand der Klima-Barrio-Planung. Genauere Infos findet ihr auf der Homepage https://g20camp.noblogs.org/ Das antikapitalistische Camp soll als Ausdruck eines starken Protests vom 29.6. bis zum 9.7. im Stadtpark stattfinden.
Nach diversen Prozessen hat am 28. Juni das Bundesverfassungsgericht als oberstes deutsches Gericht entschieden, dass das Camp, so wie es geplant und angemeldet ist, mit Übernachtungszelten, Toiletten und Küchen, als Versammlung zu werten und somit grundsätzlich erlaubt sei. Bereits vorm lange geforderten Kooperationsgespräch am Donnerstag den 29.06. erklärte Polizeichef Ralf Martin Meyer „dass es in Hamburg keine reinen Übernachtungscamps geben wird.“ Da das geplante Protestcamp von allerhöchster Stelle eben nicht als reines Übernachtungscamp eingestuft, sondern dem Versammlungsrecht unterliegt, stellte sich die Polizei damit gegen das Urteil des BVG.

https://g20camp.noblogs.org/


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Hausdurchsuchungen in linkem Zentrum und in zwei Privatwohnungen in Hamburg

G20 EA - Fr, 30/06/2017 - 12:18

Pressemitteilung #5 vom 30.06.2017

Am Morgen des 29. Juni durchsuchte die politische Abteilung des Hamburger Landeskriminalamts mit Durchsuchungsbeschlüssen des Hamburger Amtsgerichts die Räume von G20-Gegner*innen. Von 7 bis 11 Uhr wurden die Räumlichkeiten an der Vereinsadresse des Roten Aufbau im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel sowie die Privatwohnungen von zwei Beschuldigten in den Stadtteilen Ottensen und Stellingen durchsucht.

Der Vorwurf der Hamburger Polizei lautet „Billigung von Straftaten“ gemäß § 140 StGB. Die beiden Beschuldigten sollen der taz ein Interview gegeben haben, das am 2. Dezember 2016 anonymisiert veröffentlicht wurde. Die beiden taz-Redakteurinnen, die das Interview geführt hatten, wurden dazu aufgefordert, die Identitäten ihrer Interviewpartner preis zu geben. Beide Redakteurinnen verweigerten unter Hinweis auf das Zeugnisverweigerungsrecht der Presse und den Informantenschutz eine Aussage gegenüber der Polizei.

Die gesamte Durchsuchungsaktion ist ein offensichtlicher Einschüchterungsversuch gegen die Anti-G20 Protestbewegung. Dafür spricht das martialische Auftreten der Polizei: Vermummte, dunkel-uniformierte Einheiten zerstören im Morgengrauen Eigangstüren und stürmen mit gezogenen Maschinenpistolen die Wohnungen von Linken. Zudem wurde der Zeitpunkt der Durchsuchungen willkürlich gewählt, denn das Interview war bereits vor einem halben Jahr veröffentlicht worden.

Die Vorladung der Redakteurinnen hingegen ist ein Einschüchterungsversuch gegen die Presse. Denn selbstverständlich kennt die Hamburger Polizei das Zeugnisverweigerungsrecht der Berufsgeheimnisträger nach § 53 StPO, Satz 1 Nr. 5, in dem der Quellenschutz der Presse unmissverständlich festgelegt wird. Die Vorladung der Polizei an die Journalistinnen kommt einer Aufforderung zum Verrat ihrer Quellen gleich.

Beide Einschüchterungsversuche wurden zurückgewiesen: Die Journalistinnen der taz riefen allen Kolleg*innen ihr Zeugnisverweigerungsrecht in Erinnerung und noch am selben Abend demonstrierten hunderte Linke spektrenübergreifend ihre Solidarität mit den von Repression betroffenen.

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Call for Awareness Activists DE/EN/ES/FR/IT

Hallo liebe Menschen,

wie ihr wisst, rückt der G20 Gipfel immer näher und auch die Vorbereitungen des Protestes laufen auf Hochtouren.

Im Eifer des Protests können und werden persönliche Grenzen in den Hintergrund geraten. Daher sind Awareness-Strukturen leider unverzichtbar.

Wir sind eine Untergruppe des queerfeministischen Widerstandsbündnisses und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht eine queerfeministische Awareness-Struktur während des Gipfels auf dem Queer-Barrio des antikapitalistischen Camps (all gender), im queerfeministischen Infopunkt (FLTI*only) und darüber hinaus, zu stellen.

Als Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit gilt ein Selbstverständnis, das wir in den letzten Monaten für den Protest entwickelt haben.

Vor allem brauchen wir aber Eure Unterstützung. Während der Protestwoche werden Menschen – Einzelpersonen und auch Gruppen benötigt, die Awareness-Arbeit leisten oder auch bei der Infrastruktur helfen möchten. Es ist super, wenn ihr bereits Erfahrung mit Awareness-Arbeit habt, aber auch wenn ihr euch bisher „nur“ thematisch auseinandergesetzt habt, seid ihr herzlich willkommen.

Je mehr Menschen sich melden, zu desto mehr Zeiten können wir auch Awareness anbieten.

Auch bereits bestehende Awareness-Gruppen möchten wir explizit einladen, sich mit uns zu vernetzen. Wir können mit euch gemeinsamen gucken, wo noch Strukturen benötigt werden und wie wir zusammenarbeiten wollen.

Meldet euch, wenn ihr am Start seid, meldet euch auch, wenn ihr noch unsicher seid, ob ihr das wirklich machen wollt, teilt eure Erfahrungen und Expertisen mit uns und leitet diesen Aufruf über alle Verteiler, die ihr für sinnvoll erachtet, weiter.

Gegen Macht und Unterdrückung – Immer und überall. Und für ein solidarisches Miteinander!

die Awareness-Gruppe des queerfeministischen Bündnisses

g20awareness@riseup.net

Reclaim the streets – reclaim your limits!

 

__________________________________________________________________________

Englisch:

 

>>>PLEASE SPREAD ON ALL PLATFORMS !!! <<<<<<

 

Dear Comrades,

G20 is getting closer and the preparations are running on high speed. In the heat of the protest personal borders can and will be disrespected. That’s why awareness structures are unfortunately indespensible.

We are a subgroup of the hamburg queerfeminist resistance group against G20 and we want to organize an queerfeminist awareness structure for the Queer Barrio at the anti-capitalist Camp (all gender), a structure at the queerfeminist Infopoint (WLTI*only – woman, lesbian, ) and beyond.

For this reason we have developed our self-conception which is meant to be the foundation for people who are doing awareness.

What we need from you is your support! During the protests we need single persons or groups who like to get involved in the awareness work. Either working in a shift or supporting the logistics we welcome everyone who wants to support us!

It is great if you already have some practical experience in awareness work. We also welcome people who do not have practical experience but already got to think for themselves about the concept of awareness. (bin mir hier nicht sicher wie man das am besten ausdrückt)

The more people the more we can achieve!

We also invite already existing awareness groups to get in touch with us. Together we can figure out where awareness groups are needed and how we can work together (for more aware protests?).

Contact us if you like to support us, if you are not yet sure about being able to support us or if you want to share your experience and expertise with us!

Please forward our call to any mailing list you regard as useful.

 

Stay united! – No struggle without solidartiy!

 

Your queerfeminist A-Team

 

g20awareness@riseup.net

Reclaim the streets – reclaim your limits!

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Spanisch

 

Hola queridxs,

como saben, el G20 ya está muy cerca y también las preparaciones están avanzando rápidamente.

En el afán de las protestas pueden y van a pasar los limites personales a segundo plano. Por eso están irrenunciables las estructuras de cuidado („awareness“).

Nosotrxs somos un grupo como parte de la alianza queerfeminista de resistencia y hemos hecho nuestrx tarea ofrecer una estructura queerfeminista de cuidado durante la cumbre en el queer-barrio del campo anticapitalista (todos géneros), en el punto de información (solo MLTI*) y más allá.

Como base de nuestro trabajo común es una autoconciencia, que hemos desarrollado en los últimos meses para la protesta.

¡Sobre todo, necesitamos su apoyo! Durante la semana de las protestas necesitamos personas – individuos y grupos – que puedan hacer trabajo de cuidado o que quieren ayudar en la infraestructura. Sería bueno si ya tienen experiencias con este trabajo, pero también sí „solo“ se han ocupado con el tema, están bienvenidxs

Cuantas más personas toman responsabilidad, tanto más horarios de cuidado podemos ofrecer.

También queremos invitar a otros grupos de cuidado conectarse con nosotrxs. Podemos ver con ustedes juntxs, donde aún necesitamos estructuras y cómo podemos trabajar juntxs.

Avisen, si están listxs, y también si aun están insegurxs, si realmente quieren hacer lo. Compartan sus experiencias y conocimientos con nosotros y compartan este llamado en sus redes, que les parecen razonables.

Contra el poder y la opresión – siempre y en todos lados. ¡Para una sociedad solidaria!

el grupo de awareness de la alianza queerfeminista

g20awareness@riseup.net

Reclaim the streets – reclaim your limits!

 

Französisch:

Salut tout le monde,

 

Comme vous savez, le sommet des G20 à Hambourg s’approche et les préparations du proteste tournent à plein.

Pendant le proteste les limites personnelles peuvent être et seront reléguées à l’arrière-plan. C’est pour ça que des structures d’awareness seront pourtant indispensables.

 

Nous sommes un groupe de l’alliance de la résistance queer-féministe. On s’est donné la tâche de mettre en place une structure queer-féministe d’awareness pendant le sommet, au camp anticapitaliste (all gender), dans et au-delà de la zone queer (Queer-Barrio). Vous nous trouverez au point d’info queer-féministe (* only).

 

Pendant les derniers mois, on a élaboré l’image de nous-mêmes qui servira comme base de notre travail pendant le proteste.

 

Mais surtout, on a besoin de votre soutien. Pendant la semaine de proteste il y a besoin de personnes – seules ou en groupe – qui sont disponibles à faire du travail d’awareness où bien d’infrastructure. C’est super si vous avez déjà des expériences concernant l’awareness, même si elles sont « seulement » théoretiques.

 

Plus de personnes participent, plus d’awareness on peut offrir aux gens.

 

Explicitement, on veut aussi inviter d’autres groupes d’awareness déjà existants à se connecter avec nous. Ensemble, on pourra voir où il y a encore besoin de structures et comment on veut travailler ensemble.

 

Contactez-nous si vous y êtes (même si vous n’êtes pas encore sûr(e)s si vous pouvez/voulez aider), partagez vos expériences et votre expertise avec nous et envoyez cet appel à tous et toutes qui devraient le lire.

 

Contre le pouvoir et l’oppression – toujours et partout. Pour la solidarité !

 

Le groupe d’awareness de l’alliance queer-féministe

 

g20awareness@riseup.net

Reclaim the streets – reclaim your limits!

 

_____________________________________________________________

Ciao a tutti/e,

come sapete il vertice del G20 si avvicina e le preparazioni della protesta sono in pieno svolgimento.

In questo momento i confini personali devono essere superati e passare in secondo piano, e         sono invece indispensabili strutture di consapevolezza e sensibilizzazione („awareness“).

Noi siamo un gruppo che fa parte dell’alleanza di resistenza queer-femminista e ci siamo posti il compito di offrire una struttura queer-femminista di consapevolezza durante il vertice del G20 nel Barrio „queer“ del campo anticapitalista (tutti i generi), nel punto di informazione queer-femminista (solo WLTI *) e oltre.

Per questo motivo abbiamo sviluppato una nostra visione e autocoscienza che vuole essere la base per questo lavoro di sensibilizzazione e consapevolezza/awareness.

Quello di cui abbiamo bisogno è il vostro supporto! Durante la settimana di protesta abbiamo bisogno di persone – individui e gruppi- che ci aiutino nel lavoro di sensibilizzazione o che vogliano aiutare nelle varie strutture. Sarebbe ideale se aveste già avuto esperienza con questo tipo di sensibilizzazione e di azione, ma anche se avete „solo“ affrontato il concetto da un punto di vista teorico siete i benvenuti.

Più persone parteciperanno, più possiamo ottenere!

Inoltre vorremmo invitare gruppi di sensibilizzazione esistenti a collegarsi con noi. Possiamo vedere dove ancora mancano strutture e riflettere insieme sul modo in cui vogliamo lavorare.

Entrate in contatto con noi, se state per partire, ma mettetevi in contatto anche se siete ancora incerti, condividete la vostra esperienza e la vostra competenza con noi e trasmettete questa chiamata a tutte le reti che considerate utili.

 

Contro il potere e l’oppressione – sempre e ovunque. Per una società solidale!

 

Il gruppo „awareness“ dell’alleanza di resistenza queerfemminista

 

Reclaim the streets – reclaim your limits!

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Hamburger Behörden versuchen die Unterstützung der Gipfelgegner*innen zu verhindern und schränken die Bewegungsfreiheit weiter ein

G20 EA - Do, 29/06/2017 - 17:20

Pressemitteilung #4 vom 29.06.2017

Das vollständige Verbot des antikapitalistischen Protestcamps im Stadtpark durch die Stadt Hamburg wurde vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen. Ein anschließendes Kooperationsgespräch des Protestcamps mit der Versammlungsbehörde ist gescheitert, da die Stadt trotz des Gerichtsentscheids auf einem Verbot des Camps besteht. Doch die Hamburger Stadtverwaltung geht nicht nur mit einer Allgemeinverfügung gerichtlich gegen das Camp vor: Sie übt unter Zuhilfenahme der Polizei auch starken Druck auf mögliche alternative Unterbringungsmöglichkeiten aus. Mehrere Vereine und Genossenschaften wurden von den Behörden angewiesen, keine Schlafplätze für Gipfelgegner*innen zur Verfügung zu stellen.

Auf Unterkünfte auf der anderen Elbseite können die Gipfelgergner*innen nicht ausweichen. Der Fährverkehr soll während des Gipfels in diese Richtung stark eingeschränkt werden und auch der alte Elbtunnel wird vom 6. Juni ab 6 Uhr bis zum 9. Juli um 20 gesperrt – wegen „umfangreicher Wartungsarbeiten“. Voraussichtlich werden außerdem durch eine weitere „Transferzone“ die Elbbrücken und der Elbtunnel mindestens zeitweise gesperrt sein.

Auch der geplante Ort der Abschlusskundgebung der großen Bündnisdemo „Grenzenlose Solidarität statt G20“ am 8. Juli, das Heiligengeistfeld vor dem Millerntor-Stadion des FC St. Pauli, steht nach dem Willen der Stadtverwaltung aufgrund von eingezäunten, ruhenden Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Den Organisator*innen der „Welcome to Hell“-Demonstration am 6. Juli wurden vertragswidrig Dixi-Klos gekündigt und andere sind nicht und wenn, dann nur bei Zahlung absurd hoher Kautionen, die über dem Neuanschaffungspreis liegen, zu bekommen. Ist es Zufall, dass all diese Einschränkungen genau zu diesem Zeitpunkt stattfinden? Auch wenn die Baupläne alt sein sollten – wie die Finanzbehörde dem Hamburger Abendblatt mitteilte – so kommen sie der Stadt doch äußerst gelegen.

Innensenator Grote verteidigte noch Mitte Juni gegenüber dem NDR ein Verbot des Camps ausgerechnet mit der Solidarität in der linken Szene: „Wir gehen erstmal nicht davon aus, dass es wirkliche Probleme gibt, hier in der Stadt unterzukommen. Es gibt eine hohe Bereitschaft in der Szene, Anreisende aufzunehmen.“  Durch die Anweisung, keine Schlafplätze zur Verfüg zu stellen, ist die Strategie der Stadt offensichtlich: Dem zu erwartenden Protest soll die materielle Basis entzogen werden. Die Hamburger Stadtverwaltung sabotiert Solidarität.

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Infoupdate #2 zum ZuG20 Sonderzug nach Hamburg

ZuG20 Sonderzug - Do, 29/06/2017 - 10:58

+++ Endspurt im Ticketverkauf für den ZuG20-Sonderzug  +++ Der Fahrplan ist draußen +++ Verkaufsstellen in 18 Städten +++ Jetzt auch Online-Buchungen möglich +++ Bilder der Waggons online +++ Infotelefon eingerichtet +++ Anwältin im Zug mit dabei +++

In einer Woche ist es soweit. Dann macht sich der ZuG20 Sonderzug auf den Weg – vom Süden in den Norden. Der Sonderzug ermöglicht eine kollektive und kostengünstige Anreisemöglichkeit zu den Gipfelprotesten in Hamburg. Der Zug mit Platz für 1000 Menschen startet in Basel-Bad und fährt über Stuttgart, Heidelberg, Frankfurt, Köln und Dortmund nach Hamburg.

Mit dabei ist ein Gemeinschaftswaggon mit Infoständen, Getränke und Snacks sowie musikalischer Unterhaltung. Während der Fahrt soll damit der Raum bestehen miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und auszutauschen. Die Mitreisenden kommen aus unterschiedlichen Regionen, Zusammenhängen und Alltagskämpfen. Doch alle vereint ein gemeinsames Ziel: Lautstark und entschlossen ihre Vorstellung von einer friedlichen und solidarischen Welt auf die Straßen zu tragen. Gemeinsam wollen wir Hamburg während des G20-Gipfels in eine Stadt der Solidarität und des Protestes verwandeln.

Ticketverkauf und Fahrplan

Der Verkauf von Zugtickets geht in die finale Runde und die Vorbereitungen der Fahrt laufen auf Hochtouren. Inzwischen ist die Streckenführung abgeschlossen und der Fahrplan mit genauen Zeiten und Informationen zu den Zwischenhalten ist auf unserer Website veröffentlicht. In 18 Städten wurden Verkaufsstellen für Tickets eingerichtet. Ihr wollt mit dem Zug fahren, wohnt aber in keiner Stadt mit einer Verkaufsstelle? Kein Problem, denn jetzt können Tickets auch online gebucht werden.

Zug-Infrastruktur, Essen & Getränke, Infostände

Der Sonderzug hat unterschiedliche Waggons. Dazu gehören Großraumwagen, Abteilsitzwagen und Schlafwagen. Im Gemeinschaftswaggon befinden sich ein Infopoint, Stellwände und gemütliche Sitzgelegenheiten an kleinen Tischen. Dort gibt es neben verschiedenen alkoholfreien Getränken auch diverse Snacks, Sandwiches und einen Vegi-Gulasch.

Repression, Bundespolizei und Kontrollen?

Mit 20.000 PolizistInnen, Camp- und Demonstrationsverboten, Sperrzonen sowie Angst- und Panikmache im Vorfeld beschwören Hamburger Stadtverwaltung und Polizeibehörden den Ausnahmezustand.
In einem Schreiben der Bundespolizei an das Sonderzug Orga-Team von Gestern werden umfassende Personenkontrollen für den Genzbahnhof Basel-Bad angekündigt. Der absurde Höhepunkt ist die Bitte der Bundespolizei schon im Vorfeld persönliche Daten und Passkopien aller Zugmitreisenden aus der Schweiz auszuhändigen. Das werden wir selbstverständlich nicht machen!

An die Adresse der Bundespolizei sei unmissverständlich gesagt: Wir stehen zusammen und lassen uns nicht einschüchtern oder kriminalisieren. Wir kommen nach Hamburg, werden unsere Zelte aufschlagen und unser Demonstrationsrecht wahrnehmen. Wir lassen uns auch eine solidarische und kollektive Anreise nicht nehmen. Wie bei vergangenen Sonderzuganreisen zu Gipfelprotesten z.B. 2003 zum G8-Gipfel in Evian, 2008 zum G8-Gipfel in Heiligendamm oder 2015 zu den Blockupy Protesten in Frankfurt werden wir gemeinsam anreisen.

Spenden und Crowdfunding für Solidartickets

Mit deiner Spende finanzierst du Solidartickets und die Finanzierung des Sonderzuges. Damit wollen wir allen Menschen die Anreise nach Hamburg ermöglichen, die selbst nicht genügend Geld in der Tasche haben um sich ein eigenes Ticket zu finanzieren.

Auch kleine Beträge helfen dabei, den Widerstand ins Rollen zu bringen. Gemeinsam mit zehntausenden Menschen werden wir in wenigen Tagen gegen den G20-Gipfel protestieren. Online Spenden über die Crowdfunding-Kampagne

Spendenkonto:
DFG-VK Stuttgart
IBAN: DE32 4306 0967 4006 1617 40
Verwendungszweck: ZuG20 Spende

Sei mit dabei!

Wo hält der Zug? Warum sollst du mitfahren? Und was kostet das Ganze? All das und noch weitere Informationen erfährst du auf der Sonderzug-Website.

Aufruf des Sonderzug
– ZuG20 Mobivideos | Clip 1 | Clip 2 | Clip 3

ZuG20 Infotelefon
+49 (0) 1756007558

Informationen zum Sonderzug und Live-Ticker während der Fahrt:
www.sonderzug-nog20.org

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Polizeigebäude mit Farbe beworfen

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mi, 28/06/2017 - 17:14
Osnabrück 28. Juni 2017 Wir haben in der Nacht des 28.06. das Gebäude der Bereitschaftspolizei in Osnabrück mit Farbbeuteln verschönert. Auf diese Weise wollten wir kurz vor G20 noch ein buntes Zeichen gegen die Polizei und ihre „Sicherheitspolitik“ setzen, die … Continue reading →
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Firmenauto von Vonovia abgefackelt

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mi, 28/06/2017 - 17:06
Dresden 28. Juni 2017 „Wenn Harry Förster auf sein Konto guckt, ist er gar nicht glücklich. Neben den üblichen Posten von Versicherungen, Einkäufen und Telefon gibt es vor allem einen Punkt, der ihm Sorgen bereitet. Seine Miete. Künftig soll er … Continue reading →
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Angriffe auf Bulleninfrastruktur

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mi, 28/06/2017 - 16:57
Bundesweit 28. Juni 2017 In den Nächten um das letzte Wochenende haben in Deutschland mehrere Angriffe auf Bullenstrukturen stattgefunden. Mit diesen Aktionen wollen wir uns in den Widerstand rund um den G20 einreihen.Den Bullenapparat, die Knautschzone zum Herzen der kapitalistischen … Continue reading →
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Organisatoren des G20-Protestcamps Altona zuversichtlich

ZuG20 Sonderzug - Mi, 28/06/2017 - 12:31

UPDATE 27.6.17: Die Versammlungsbehörde hat heute, 27.6.17 auch das Protestcamp in Altona verboten. Wie beim geplanten Stadtpark-Camp sehen die Behörden im Zeltlager keine politische Veranstaltung. Die Aktivist*innen kündigten an, dass sie Klage beim Verwaltungsgericht einlegen. https://www.neues-deutschland.de/artikel/1055498.versammlungsbehoerde-un…

Die Organisatoren des G20-Protestcamps im Volkspark Altona sind nach dem Kooperationsgespräch mit der Versammlungsbehörde am heutigen Montag zuversichtlich, dass der Aufbau wie geplant ab kommenden Mittwoch, dem 28. Juni stattfinden kann.

Der Dauerprotest im Volkspark Altona wird die Themen der G20-Proteste aufgreifen in zahlreichen Veranstaltungen, die rund um die Uhr angesetzt sind. Das Protestcamp richtet sich an die vielen anreisenden Demonstrantinnen und Demonstranten ebenso wie die Hamburgerinnen und Hamburger, die sich an den Protesten rund um die G20 beteiligen und sich informieren und austauschen wollen.

Anmelder Robert Jarowoy sagt: „Das Camp wird in seiner Gesamtheit einen deutlichen und weithin sichtbaren Ausdruck des Protestes annehmen. Wenn wir die Damen und Herren, die am G20-Gipfel teilnehmen, schon nicht zu Gesicht bekommen sollen, werden wir dafür sorgen, dass sie beim Überfliegen des Geländes unsere Protestbotschaft vermittelt bekommen.“

Thomas Deuber ergänzt: „Das Gespräch mit der Versammlungsbehörde verlief in einer konstruktiven Atmosphäre. Wir gehen davon aus, dass unser Konzept überzeugend und tragfähig ist, um ein buntes und vielfältiges Protestcamp für alle zu gestalten.“

Clara Ihring fügt hinzu: „Vor dem Hintergrund der völlig überzogenen Versammlungsverbote ist alleine die Anwesenheit in Hamburg schon teil des Protests. Wir werden es uns nicht nehmen lassen, mit Jugendlichen aus der ganzen Welt unsere Kritik an den G20 zu formulieren und uns darüber im Rahmen eines Protestcamps auszutauschen.“

Das G20-Protestcamp Altona wird unterstützt von einem breiten Bündnis, bestehend aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gruppierungen, darunter Attac Deutschland, comm e.V., dem Landesjugendring Hamburg, dem Motorradclub Kuhle Wampe, SJD – Die Falken, Studierendenverbänden, DIEM 25, dem Befreiungstheologischen Netzwerk, Linksjugend/solid, dem Bündnis Jugend gegen G20, dem unter anderem die DGB Jugend Nord und Hamburg, SDAJ und SDS angehören, dem Bündnis G20 Entern und der Interventionistischen Linken.

G20-Protestcamp Altona 26.06.2017

Quelle

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Newsletter No 7

Anti G20 Berlin - Mi, 28/06/2017 - 12:22
drohende Friedel-Räumung. letzte VV vor G20. Newsletter 7! [19.06.2017] English below Dies ist ein kurze Newsletter der Anti-G20-Vernetzung Berlin. Es gibt eine Vollversammlung, Infos zu Camp und Anreise. DIENSTAG, 20.6., MEHRINGHOF, 18 UHR, VOLLVERSAMMLUNG: FRIEDEL54 UND ANTI-G20 UNITED! Wir werden … Continue reading →
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Bis das Blaulicht verschwindet… F54 bleibt!

Anti G20 Berlin - Di, 27/06/2017 - 21:48
Eine Woche vor Beginn des G20 in Hamburg soll diesen Donnerstag der Kiezladen Friedel54 zwangsgeräumt werden. Wir rufen dazu auf, diese Räumung zu verhindern! Während in Hamburg der globale Rahmen kapitalistischer Ausbeutung und Ausgrenzung verhandelt wird, ist die geplante Räumung … Continue reading →
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PM – „Sie verteidigen das Unhaltbare in Hamburg.”

NoG20 international - Di, 27/06/2017 - 11:06
HAMBURG, PLANET EARTH, am26. Juni 2017 PDF: English Version PDF: German Version „Sie verteidigen das Unhaltbare in Hamburg. Wir wollen jenseits aller Grenzen protestieren.“ Pressemitteilung der Internationalen NoG20 Koordinierung Wir, internationale AktivistInnen, die sich auf die Reise nach Hamburg zu den Demonstrationen gegen den G20 Gipfel im Juli vorbereiten, rufen zur Verteidigung unserer grundlegenden bürgerlichen …
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Ausbildungszentrum der Deutschen Bank mit Hämmern und Steinen angegriffen

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - So, 25/06/2017 - 20:38
Frankfurt 25. Juni 2017 Gestern Nacht haben wir das Deutsche Bank Ausbildungszentrum in Frankfurt Sossenheim mit Hämmern und Steinen angegriffen. Wir haben auf zwei Seiten großflächig für Glasbruch gesorgt. Während die frankfurter Bullen sich und ihr Dasein am Tag der … Continue reading →
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Aufruf Demo

G20 entern - So, 25/06/2017 - 00:48
G20 entern –
Kapitalismus versenken!

Am 7. und 8. Juli treffen sich die Herrschenden zum G20-Gipgel in Hamburg. Ein paar Wenige wollen um die Neuaufteilung der Welt pokern. Die untereinander konkurrierenden Regierungen und Konzerne kämpfen dabei jeweils um ihre eigene Vorherrschaft. Das tun sie wahlweise am Verhandlungstisch oder auf dem Schlachtfeld. Sie spielen sich als Herren Welt auf und sind dadurch ein Symbol für das globale Wirken kapitalistischer Nationen, Banken und Konzerne. Dabei stürzen sie die Welt in Kriege, verschmutzen die Umwelt und schaffen tagtäglich mehr Elend.

Der G20 Gipfel ist die Zusammenkunft der Staats- und Regierungschefs der 20 stärksten Industrie- und Schwellenländer. Zu ihnen gehören neben den USA, China, Japan, Deutschland, Frankreich, Brasilien, Vereinigtes Königreich, Italien, Russland, Kanada, Indien, Australien, Mexiko, Südkorea, Indonesien, Türkei, Saudi-Arabien, Argentinien und Südafrika auch noch die EU als eigenes Mitglied. Mit am Tisch sitzen die Finanzminister*innen und Zentralbankchefs der G8, der Geschäftsführer*in des IWF und andere Verbrecher*innen. Ziel dieses Treffens ist der Erhalt und der Ausbau der Machtposition der imperialistischen Nationen und ihrer Verbündeten, sowie die Koordinierung der internationalen Finanzpolitik.

Die G20 sind keine bürgerlich demokratisch legitimierte Institution, weder wurden sie von den Vereinten Nationen bevollmächtigt, noch von irgendwem gewählt. Es sind die wirtschaftlich stärksten Nationen, Banken und Konzerne, die sich da treffen, und da geht es ganz klar darum, diese Stellung durch kalte Interessenvertretung und Hinterzimmerabsprachen zu behaupten.

Die Welt der G20

Für diese zählen nur Macht und Profite, darin sind sie Partner und Konkurrent zugleich. Einflusssphären, Rohstoffreserven und Absatzmärkte werden von den Staaten abgesteckt und mit militärischer Macht gesichert. Wettrüsten und Truppenübungen der Supermächte und ihrer Partner sollen Entschlossenheit signalisieren: Territorialkampf im Pazifik, die andauernde NATO-Osterweiterung, sowie die offen ausgetragenen Stellvertreterkriege in der Ukraine und in Syrien zeugen von der politischen Brisanz des G20-Bündnisses. Der Wettstreit dieser Staaten findet darin auch militärisch seinen Ausdruck.

Die Folgen dieser Politik tragen die Unterdrückten Menschen: 795 Millionen Menschen weltweit leiden an Hunger, 46 Millionen arbeiten als Sklav*innen unter Bedingungen schlimmster Ausbeutung, 800 Millionen schuften als „working poor“ unterhalb des Existenzminimums, 80% der Weltbevölkerung leben von weniger als 10 USD pro Tag. Hinzu kommen Massenarbeitslosigkeit und Krieg – 65 Millionen Menschen befinden sich deshalb auf der Flucht. In den Industrienationen steigt die Jugendarbeitslosigkeit, der Zugang zu Bildung wird immer schwerer, prekäre Beschäftigung und Leistungsdruck machen die Menschen krank. Unabhängig ob Industrienation oder Schwellenland, die Menschen teilen dabei ein Schicksal: Sie leiden und schuften für den Profit der Kapitalist*innen!

Trump, Putin, Erdogan?

Auch wenn Trump, Putin und Erdogan Verbrecher sind, ist diese Liste nicht vollständig, da fehlen noch einige. Der saudi-arabische König Salman führt einen äußerst blutigen Krieg im Jemen,  aber auch alle anderen Staatschefs sind schuldig an der Lage der Welt. All diese Aufzählungen haben oft nur den Zweck Deutschland und damit Merkel irgendwie noch als kleineres Übel darzustellen. Doch hat nicht nur das deutsche Kapital in der letzten Wirtschaftskrise seine Krisenlasten vor allem auch auf die europäischen Peripheriestaaten abgewälzt und damit viele Menschen in die Armut getrieben. Griechenland wurde zum Beispiel gezwungen dem Ausverkauf öffentlichen Eigentums durch Druck aus Deutschland zuzustimmen. Deutschland hat seine Vormachtstellung in Europa ausgebaut und ist aus der Krise gegenüber der europäischen Konkurrenz noch stärker hervorgegangen. Wollen wir wirklich kämpfen und nicht nur den moralischen Zeigefinger erheben, dann können wir hier nur gegen Merkel und das deutsche Kapital kämpfen. Sie sind die Akteure, die wir über die Planke schicken müssen, wenn wir klar Schiff machen wollen.

Die Krise steckt im System

Wir werden unsere Wut auf dieses System auf die Straße tragen und so den Menschen zeigen, dass sie mit ihren vermeintlich individuellen Problemen nicht alleine da stehen, sondern dass viele Menschen ähnliche Probleme haben. Sie hängen mit dem kapitalistischem System zusammen, und deshalb ist es wichtig, sich dagegen zu wehren. Die strukturelle Gewalt des Kapitalismus ist manchmal nicht sichtbar wie ein Knüppel im Genick, doch sie trifft viel mehr Menschen oft noch brutaler. Wenn sie uns aus den Wohnungen werfen, uns in schlechte Jobs zwingen, unsere Umwelt und unser Essen verschmutzen, die Krankenhäuser in Supermärkte verwandeln oder uns in Knäste sperren, dann nennen sie das Alltag. Dabei werden auch noch die Befugnisse und Ausrüstung der Polizei und der Geheimdienste weiter ausgebaut. Die neoliberale Abschaffung des Sozialstaates muss einhergehen mit dem Ausbau der Macht der Repressionsorgane, um die Bevölkerung statt mit dem Zuckerbrot auch mit der Peitsche kontrollieren zu können.

Es ist uns klar, dass sich der Kapitalismus nicht reformieren lässt. Man kann ihn nicht grün oder gerecht machen, Mitsprache einfordern oder durch Entwicklungshilfe ausgleichen. Er ist nicht einfach so entstanden, sondern durch die Konzentration der Produktionsmittel, Geld und Macht in den Händen weniger geschaffen worden. Die Kapitalist*innen werden diese Macht jedoch nicht so einfach aus den Händen geben, sie muss ihnen entrissen werden!

Wir gegen Die

Während die G20 für eine Welt voll Hunger und Tod stehen, treten wir für ein System ein, welches allen Menschen gleichen Zugang zu Essen, Unterkunft, Bildung, Medizin, Arbeit, Kultur und Technik ermöglicht. Die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und der Aufbau einer Wirtschaftsform zum Wohle der Menschen und nicht für den Reichtum einiger weniger Kapitalist*innen muss das Ziel der Menschheit sein, wenn sie nicht in die Barbarei verfallen will.

Daher rufen wir alle Organisationen, Gruppierungen und Personen, die sich als antikapitalistisch, revolutionär und links verstehen international dazu auf, sich unserem Bündnis und den geplanten Gegenprotesten anzuschließen. Wir werden dafür sorgen, dass Protest vielfältig auf die Straße getragen wird und die Regierungschefs es so schwer wie möglich haben, ihr Klassentreffen abzuhalten.

Wir lassen uns nicht vorschreiben, wo und wann wir zu protestieren haben. Protest muss sowohl zentral als auch dezentral organisiert werden, wenn wir wirklich den Gipfel und die kapitalistische Maschinerie stören wollen. Wir werden uns dabei nicht nur auf die zwei Tage des Gipfels beschränken, sondern eine Woche vorher mit inhaltlichen Aktionstagen, Festivals und Demonstrationen anfangen. Seien wir der frische Wind, welcher durch Hamburgs Straßen weht.  Dabei kann der Widerstand gegen den G20 Gipfel nur ein erster Funke sein um ein Feuer zu entfachen, dass dieses menschenverachtende System für immer fortfegt. Dies können wir aber niemals allein tun, sondern nur als Masse. Tun wir uns zusammen und fangen wir zu meutern an.

Anker lichten, Segel setzen und G20 entern!

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G20 entern - So, 25/06/2017 - 00:43
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G20’ yi bordala – Kapitalizmi batır!

G20 entern - So, 25/06/2017 - 00:39

7 ve 8 Temmuzda hükümdarlar G20 zirve toplantısı için Hamburg’da bir araya gelecek. Sadece birkaç kişi dünyanın yeni dağıtımı üzerinde poker oynanmak istiyor. Birbirleri ile rekabet halindeki devletler ve şirketler kendi hakimiyetlerinin mücadelesi içinde. Mücadeleleri bazen masa başında bazen cephede olur. Dünyanın efendileri onlarmış gibi davrandıklarından kapitalist devletlerin, bankaların ve şirketlerin evrensel etkisinin sembolü olmuşlardır. Bu arada dünyayı savaşlara sürüklüyor, doğayı kirletiyor ve sefaleti her gün kat kat büyütüyorlar.

 

G20 zirvesi, dünyanın en güçlü 20 endüstri devletinin ve gelişmekte olan ülkelerin devlet başkanlarının ve başbakanlarının zirve toplantısıdır. Amerika Birleşik Devletleri, Çin, Japonya, Almanya, Fransa, Brezilya, İngiltere Birleşik Krallığı, İtalya, Rusya, Kanada, Hindistan, Avustralya, Meksika, Güney Kore, Endonezya, Türkiye, Suudi Arabistan, Arjantin ve Güney Afrika’nın yanı sıra Avrupa Birliği de bağımsız bir üye olarak toplantıya katılır. G8 üyelerinin maliye bakanları ve merkez bankaları müdürleri, IMF müdürleri ve diğer soyguncular aynı masada otururlar. Zirve toplantısının amacı emperyalist ülkelerin ve işbirlikçilerinin hakim konumlarını korumak ve büyütmek ile uluslararası para politikasını koordine etmektir.

G20’nin demokratik meşruiyeti yoktur. Birleşmiş Milletler tarafından verilmiş bir yetkileri olmadığı gibi hiçbir şekilde seçilerek oluşmuş bir kuruluş da değildir. Kuşkusuz, bu toplantı ekonomik anlamda en güçlü devletlerin, bankaların ve şirketlerin konumlarını ve çıkarlarını acımasızca korumak için perde arkasında görüşmeler yaptıkları zirvedir.

 

G20 Dünyası

Düşündükleri tek şey hükmetmek ve kâr etmektir, bu konuda birbirlerinin hem partnerleri hem de rakipleridirler. Etki alanları, ham madde rezervleri ve pazarlar bu ülkeler tarafından belirlenir ve askeri güçlerle güvence altına alınır. Bu süper devletler ve partnerleri askeri donanımda rekabet ve tatbikatlarla tüm dünyaya karşı kararlılıklarının altını çizerler. Pasifik Okyanusundaki yerel savaşlar, NATO’nun doğuya doğru durmadan genişlemesi, Ukrayna ve Suriye’deki temsili savaşlar G20 birliğinin tehlikesinin kanıtıdır. Bu ülkelerin rekabeti askeri alana da yansır.

 

Bu politikanın faturası baskı uygulanan insanlara çıkarılır; dünya çapında 795 milyon insan açlık çeker, 46 milyon insan köle olarak en kötü şartlar altında çalıştırılarak sömürülür, 800 milyon insan sefalet içinde asgari geçim gelirinin altında ücretle çalışır, dünya nüfusunun %80i günde 10 Dolardan az para ile geçinmek zorundadır. Ayrıca kitlesel işsizlik ve savaşlar olduğundan 65 milyon insan mülteci olarak kaçmaktadır. Endüstri ülkelerinde gençlerde işsizlik durmadan artmakta, eğitim ve öğrenim kurumlarından yararlanmak zorlaşmaktadır. Güvencesiz çalışma koşulları ve baskı insanların sağlığının bozulmasına neden olmaktadır. İster endüstri ülkelerinde olsun ister gelişmekte olan ülkelerde olsun insanların kaderi aynıdır: kapitalistlerin kâr sağlaması için ter döküyor ve acı çekiyorlar.

 

Trump, Putin, Erdoğan?

Trump, Putin ve Erdoğan birer eşkiyadır ama liste tam değildir, henüz birkaç eksik var. Suudi Arabistan Kralı Salman Yemen‘de korkunç kanlı bir savaş sürdürüyor. Dünyadaki bu durumdan tüm diğer ülkelerin devlet başkanları da sorumludur. Bütün bu sıralamalarla Almanya ve Merkel‘in şu veya bu şekilde pek de o kadar kötü olmadığı ima edilmeye çalışılır. Son ekonomik krizde yine de Alman kapitalidir kriz yükünü zayıf Avrupa ülkelerinin sırtına yükleyip insanları sefalete sürükleyen. Örneğin kamu mallarının satışını Yunanistan Almanya’nın baskısı sonucu kabul etmek zorunda kalmıştır. Krizden faydalanan Almanya Avrupa’da üstünlüğünü genişletip Avrupa’daki rakip ülkelerine karşı daha da güçlenmiştir. İşaret parmağımızla göstermekle yetinmeyip gerçekten mücadele etmek istiyorsak Merkel ve Alman kapitaline karşı mücadele etmek zorundayız. Başrollerde oynayan, bir şeyleri düzene koymak için asıl kovulması gerekenler bunlardır.

 

Kriz sistemin bir parçasıdır

Sisteme olan öfkemizi sokağa taşıyacak, insanlara bireysel sorunlarında yalnız olmadıklarını, birçok insanın aynı sorunlarla karşı karşıya olduğunu göstereceğiz. Sorunlar, kapitalist sistemden kaynaklanan sorunlardır ve dolayısıyla bu sisteme karşı mücadele vermek önemlidir. Kapitalizmin yapısal gücü her zaman enseye arkadan inen bir cop gibi görünemez, fakat birçok insanı daha da şiddetli bir şekilde vurur. Bizleri konutlarımızdan atarlar, düşük ücretle en zor işlerde çalışmaya zorlarlar, yiyeceklerimizi ve çevremizi kirletirler, hastanelerimizi süper marketler gibi işletirler, hapse tıkarlar ve buna güncel yaşam koşulları derler. Tüm bunları yaparken polisin ve istihbarat birimlerinin yetkilerini genişletir, daha güçlü silah ve teknolojiyle donatırlar. Neo liberal zihniyetle sosyal devleti yok ederken halkı daha iyi kontrol altında tutabilmek için baskı organlarını güçlendirirler. Halk artık ağzına sürülecek birazcık tatlıyla değil, kırbaçla ve şiddetle kontrol altına alınır.

 

Kapitalizmin reformu mümkün değil, bu bir gerçektir. Ne adil bir kapitalizm düşünülebilir ne de kapitalizm yeşile dönüştürülebilir, söz hakkı veya kalkınma yardımı ile telafisi mümkün değildir. Kendiliğinden oluşan bir olgu da değildir, üretim araçlarının, kapital ve hakimiyetin belli ellerde yoğunlaşması sonucudur. Fakat kapitalistler güçlerinden kolayca vazgeçmezler, ellerinden almaktan başka çare yoktur!

 

Onlara karşı biz

G20 açlığı, sefaleti ve ölümü temsil eder, bizim mücadelemiz ve talebimiz ise tüm insanların besin maddelerinden, konutlardan, eğitim ve öğrenim kurumlarından, sağlık sektöründen, işyerlerinden, kültür ve teknolojiden eşit olarak faydalanabileceği bir sistemdir. İnsanlığın tek hedefi kaynakların sürdürülebilir kullanımı, birkaç kapitalistin serveti ve zenginliğine değil, tüm insanların refahına hizmet eden ekonomik bir yapı olmak zorundadır. Bunun dışında her türlü sistem barbarlığa dönüşür.

 

Antikapitalist, devrimci ve solcu tüm örgütleri, gurupları ve bireyleri uluslararası düzeyde bize ve protestolarımıza katılmaya çağırıyoruz. Protestolarımızı çok renkli bir biçimde sokağa taşıyacak, devlet başkanlarının kendi sınıfsal toplantılarını yapmamalarını mümkün olduğu kadar zorlaştıracağız.

Nerede ve ne zaman protesto edeceğimize başkalarının karar vermesine izin vermeyeceğiz. Kapitalist makineyi ve zirve toplantısını gerçekten aksatmak istiyorsak protestolarımızın hem merkezi hem de de santral şekilde örgütlenmesi kaçınılmazdır. Eylemlerimiz ve faaliyetlerimiz zirve toplantısının yapılacağı iki günle kısıtlı kalmayacak, bir hafta öncesinden içerikli eylem günleri, festivaller ve yürüyüşler yapılmaya başlanacaktır. Gelin hep birlikte Hamburg sokaklarında serin bir rüzgâr gibi eselim. İnsanlık düşmanı sistemi yerle bir edecek ateşin ilk kıvılcımı G20 zirvesine karşı direniş olabilir. Bunu asla yalnız başımıza yapamayız, kitlenin katılımı kaçınılmazdır. Birlik olalım ve isyana başlayalım.

Demir al, yelken aç ve G20’yi bordala!

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Jetzt geht’s los! Auf nach Hamburg – gegen den G20-Gipfel!

NoG20 Rhein-Main - Sa, 24/06/2017 - 23:11
Letzte Infos von NoG20 RheinMainMontag, 3 Juli, 2017 - 19:30Café ExZess (Leipziger Str. 91)

Bald ist es so weit: beim G20-Gipfel in Hamburg am 7./8. Juli versammeln sich Trump, Erdogan, Putin und co., um mit Gastgeberin Merkel darüber zu beraten, wie kapitalistische Ausbeutung und rassistische Abschottung noch besser organisiert werden können. Das werden wir nicht unkommentiert lassen! Gemeinsam mit Aktivist*innen aus aller Welt werden wir unseren Protest auf die Straße tragen – bunt, entschlossen und solidarisch!

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FLTI* Sleeping Places

Beloved Comrades ,
as the G20 – summit rushes in and the last preparations are done under high pressure a lot of persons are properly in their personal protest plantings.

To make it possible for all Comrades, Protesters, Friends etc. to find a shelter in Hamburg during these days we want to offer a:

FLTI* sleeping Place organization

Can you offer sleeping places or are you searching for some?
Then: write us an Email containing:

-A short introduction, what do you want to say about yourself?!
-A period – from when, till when can you offer / are you searching for shelter?


-Are there one or more sleeping places in ONE room? Can you imagine sharing your own room with strangers?

-Are you offering “special conditions” / Are you needing “special conditions” (example given: Barrier-low, family (children) friendly)

-An email address or a mobile number for contact that can be given to matching requesters / offerers. Or another possibility to reach you in the case of questions.

-Could you imagine offering sleeping places spontaneously during the protests? (We would like to offer a list of “last minute” sleeping places in the FLTI* InfoPoint, if they are needed and available)

PLEASE: do only submit FLTI* – Offers and requests. To other identifying Persons: Please get in contact with the general sleeping place organization!

We will do our best to match offers and requests but we cannot guarantee to find a private sleeping place for everybody. In this case feel heartily invited to the FLTI* Space at the Anticapitalistic Protest Camp.

This email- sleeping place organization will take place until Wednesday the 5th of July. After this date, please direct offers and requests to the FLTI* InfoPoint (Café Feuerwache, Chemnitzstraße 3).

Contact: Flti.stern-schlafplatz@riseup.net

See you in Hamburg!

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