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(EN) Mass Climate Resistance Action on Juli 7th at G20 summit in Hamburg/Germany

NoG20Klima - Do, 06/04/2017 - 14:13

G20? Climate? Capitalism?
 
- Conflict! Resistance! Action!
 

Dear people of the international climate movement,
on 7th and 8th July 2017, a G20 summit will be held here in Hamburg and it is already clear: The protests and resistance will be VERY big and through the press present at the event their message will be distributed across the globe.


One part of the many-voiced choreography of protests will be the mass climate resistance action
 “Unplug G20 – stop climate change!” on 7th July. We, the NoG20 Climate Action group, would like to invite you to join us in the action!

In their sum, the countries of the G20 represent around 80-85% of global greenhouse gas emissions and around 85-90% of global GDP. And despite all the differences among the G20 governments, they are united in their core project: keeping the capitalist profit machine running – no matter the cost, even the future of humanity. As usual they sell this ideology with the intentionally misleading term “growth” and the claim that the insatiable profit-driven expansion on a finite planet benefits “the people”.

The reality, however, is different: ever-rising social inequality, a crisis of reproduction, failed states, violent conflicts, wars, a global shift to the right, the list goes on.
And the destructive dynamics of the ruling system show themselves very clearly in the issues of climate change and global destruction of biodiversity, fresh water resources, arable land, forests, marine ecosystems etc.

To adequately express the socioecological dimensions of the comprehensive crisis as part of a broad movement of protest and resistance, we are organising the mass climate resistance action “Unplug G20 – stop climate change!” in the hotspot Port of Hamburg. There, we will resolutely stand in the way of everyday destruction of livelihoods, which is particularly manifold at this location: Capitalist world trade, amongst others with coal, oil, uranium, agribusiness products, arms, cars, ores, metals, etc.; furthermore there are coal power, aluminium and agribusiness plants, airplane hangars, motorways etc.

At the first action conference in December we grouped together as the NoG20 Climate Action and have since then done preparatory work for July in subsequent meetings. We welcome fellow campaigners to get involved in this process. The next action conference on 8th-9th April here in Hamburg presents an excellent opportunity to get to know each other. And the day before, on 7th April, there will be a preparatory meeting of many internationals.

We would be delighted to welcome you here in Hamburg!

Please get in touch with us, the NoG20 Climate Action, on klima.ag(at)g20hamburg.org

The network that is organising the internationals meeting on 7th April can be reached on international(at)g20-2017.org.

In solidarity

the NoG20 Climate Action


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Überwachungskameras sabotiert

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Do, 06/04/2017 - 09:15
Lüneburg 6. April 2017 Vor kurzem haben wir in der Lueneburger Innenstadt mehrere Ueberwachungskameras entfernt. Wir betrachten dies als einen kleinen Beitrag gegen die allgemeine Ausweitung der Ueberwachung in dieser und anderen Staedten. Im Kontext von Verdraengung und Repression muss … Continue reading →
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Farbe gegen Fassade von Scholz & Friends

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Do, 06/04/2017 - 09:05
Hamburg 6. April 2017 No Friends with Scholz & G20 In der Nacht zum 06.04. wurde die Fassade von Scholz & Friends umgestaltet. Das passierte nicht willkürlich, sondern aus Protest gegen den G20-Gipfel im Juli in Hamburg. Die Agentur Scholz … Continue reading →
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Arson attack against a ‘Securitas’ private security company vehicle

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mi, 05/04/2017 - 09:11
Hamburg, April 05, 2017 Because we despise any kind of authority, we set fire to a car belonging to the security company ‘Securitas’ last night. The conditions in which we find ourselves are making it clearer to us day by … Continue reading →
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Auto von Securitas abgefackelt

In Hamburg sagt man TSCHÜSS - Mi, 05/04/2017 - 08:57
Hamburg 5. April 2017 Weil wir jegliche Art der Autorität verachten, setzten wir vergangene Nacht ein Auto der Sicherheitsfirma „Securitas“ in brannt. Die Verhältnisse, in denen wir uns bewegen, wollen uns Tag für Tag klar machen, dass sie es sind, … Continue reading →
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Massenhaft-widerständige Klima-Aktion im Brennpunkt Hafen beim G20-Gipfel – seid dabei!

NoG20Klima - Mi, 05/04/2017 - 01:11

G20? Kapitalismus?
Bei allen Differenzen sind sich die G20-Regierungen in ihrem Kernprojekt einig – die kapitalistische Profitmaschine muss am Laufen gehalten werden, koste es was es wolle und wenn es die Zukunft der Menschheit sowie unzähliger weiterer Spezies ist. Wie üblich verkaufen die G20 dies mit dem Mythos, die unersättliche kapitalistische Expansion auf einem begrenzten Planeten käme angeblich „den Menschen“ zugute. In der Realität sieht das drastisch anders aus.

Die globale soziale Ungleichheit hat ein historisch beispielloses Ausmaß erreicht. Diese Zuspitzung zeigt sich u.a. in der weltweiten Zunahme von Prekarisierung, ganzen Regionen gesellschaftlichen Zusammenbruchs, gewaltsamen Konflikten, Flucht und Migration sowie etlichen nicht enden wollenden Kriegen. Das kapitalistische Konkurrenzdenken der „Mitte“ der Gesellschaften eskaliert in verschärft unsicheren Verhältnissen zum globalen Rechtsruck. Immer unverblümter zeigt sich mörderische Menschenfeindlichkeit, zum Beispiel in der Abschot-tung reicher Weltregionen gegenüber Geflüchteten.

Klima?
Zugleich ist unübersehbar geworden, dass der Kapitalismus die Menschheit bzw. zunächst den globalen Süden, der bisher viel stärker betroffen ist auf einen umfassenden ökologischen Kollaps zusteuert:

  • schon heute kommt esaufgrund des Klimawandels deutlich häufiger zu deutlich heftigeren Extrem-wetter-Ereignissen, wodurch Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen zerstört werden;
  • schon heute vollzieht sich die Überschreitung von Kipp-Punkten im Klimasystem (z.B. Auftauen von Eisflächen, die zuvor größere Mengen Sonnen-strahlung reflektierten, dadurch weitere Erwärmung und weiteres Auftauen, usw.);
  • schon heute haben der Verlust von Biodiversität sowie die globalen Zerstörungen u.a. von Süßwasservorkommen, Ackerböden, Wäldern und ozeanischen Ökosystemen verheerende Ausmaße erreicht.

Konflikt! Widerstand!
Wir, die NoG20 Klimaaktion, wollen beim G20-Gipfel klar und deutlich den Konflikt zum Ausdruck bringen, den wir nicht nur mit einzelnen Regierenden, sondern mit dem herrschenden System als Ganzes haben. Und gerade in Zeiten in denen überzeugte Klimaleugner und aggressive Lobbyisten in Regierungspositionen versuchen möglichst lange noch Profite mit fossilen Energien zu machen, müssen wir mehr denn je dagegenhalten! Denn echter Klimaschutz ist noch nie so notwendig gewesen!

Deshalb werden wir als Teil einer kämpferischen Klimabewegung von unten, solidarisch mit allen anderen emanzipatorischen Anti-G20-Aktionen, im Hafen Widerstand leisten.

Dort vollzieht sich in räumlich besonders konzentrierter Weise die alltägliche Zerstörung von Lebensgrundlagen durch scheinbar „normale“ Abläufe. Dies beinhaltet kapitalistischen Welthandel u.a. mit Kohle, Uran, Waffen, etc. und klimaschädliche Infrastruktur wie z.B. das Kohlekraftwerk Moorburg (Norddeutschlands größte CO2-Schleuder), Mineralöl- und Biodiesel-Raffinerien, Agrar-Industrie, Aluminium- und Flugzeugwerke, usw.

Mit all dem Genannten gehen vielfältige Zerstörungen sowie Verschärfung insbesondere post- bzw. neo-kolonialer sozialer Ungleichheit einher. So z.B. beim Export industrieller Billig-Agrar-Produkte in afrikanische Länder, die dort die Märkte fluten und lokalen Produzierenden, vor allem Kleinbäuer*innen, die Lebensgrundlage rauben

Oder bei Steinkohle aus Kolumbien und Uran aus Namibia, bei deren Abbau die Gesundheit und Lebensgrundlagen vieler Menschen zerstört werden, bei deren Umwandlung zu Treibhausgasen, Schwermetallen und Atommüll massive Probleme produziert werden und bei deren Verwertung Konzerne zugleich große Profite machen.

Aktion!
Wir werden viele sein und uns diesen eiskalten Machenschaften entschlossen in den Weg stellen! Wir werden eingreifen und die fortlaufenden sozialen und ökologischen Verwüstungen stören!

Wir bestehen auf eine Zukunft, die diesen Namen verdient! Unsere Solidarität gilt insbesondere den Menschen im globalen Süden und ihrem Widerstand!

Wir bestehen auf ein gutes Leben für Alle!

Nehmt an einem Aktionstraining teil. Ein Aktionsbild, das den Charakter unserer Aktion näher beschreibt, sowie weiter folgende Informationen findet Ihr auf  unserer Homepage.


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Der Kern von G20: die Menschheit mit „Wachstum“ an die Wand fahren

NoG20Klima - Di, 04/04/2017 - 18:30

Um gegen den „Wachstums“-Wahnsinn ein Zeichen zu setzen, organisieren wir am 7.7. beim G20-Gipfel eine massenhaft-widerständige NoG20 Klima Aktion im Hamburger Hafen

Wenn mehr und mehr Bewegungen und Spektren in gemeinsamen oder sich bewusst solidarisch ergänzenden Kämpfen zusammen kommen, dabei gegenseitig voneinander lernen und Stück für Stück eine gemeinsame Vision und Erzählung entwickeln – dann können wir miteinander einiges oder vielleicht auch sehr viel erreichen. Für das Zusammenkommen der Einzelbewegungen und -Spektren ist G20 in Hamburg eine Chance.

Dabei wird es als Teil der vielstimmigen Gesamtchoreografie auch eine massenhaft-widerständige Klima-Aktion geben. Im Brennpunkt Hamburger Hafen werden wir uns der dortigen alltäglichen Zerstörung von Lebensgrundlagen in den Weg stellen.

Auf der Aktionskonferenz im Dezember hat sich die NoG20-Klima-Aktion zusammen gefunden und seither in weiteren Treffen die Arbeit für den Juli aufgenommen. Wir freuen uns sehr über weitere Mitstreitende, die sich in diesen Prozess einbringen. Bei der nächsten Aktionskonferenz am 8./9. April gibt es gute Gelegenheit, uns kennenzulernen.

Exponentiell rigoros rücksichtsloser

Bei allen Differenzen sind die Regierungen der G20 sich in einem Punkt einig: die kapitalistische Profitmaschine muss am Laufen gehalten werden – koste es was es wolle, und wenn es die Zukunft der Menschheit ist. Wie üblich verkaufen sie dies mit dem gezielt irreführenden Begriff „Wachstum“.

Kapitalistisches „Wachstum“ ist nicht abstrakt, sondern findet in der realen stofflichen Welt statt. Es verläuft exponentiell – immer schneller und schneller. Das führt bei beispielsweise 3% jährlicher globaler Kapitalexpansion innerhalb von gerade mal 23 Jahren zu einer Verdoppelung der Gesamt-Kapitalmenge, die sich dann entsprechend weiter verwerten will. Dieses passiert durch Arbeit von Menschen mit begrenzt leidensfähigen Körpern und Seelen, auf einem sich nicht aufblähenden, sondern begrenzten Planeten mit begrenzten Schadstoffsenken und Basis-Ressourcen wie z.B. Wasser, Ackerböden, Wäldern. Folgen dieses Widerspruchs sind u.a. der Klimawandel und die Krise der Reproduktion. Auch ein „grüner“ Kapitalismus unterläge weiterhin dem Wachstumszwang mit entsprechend steigendem Ressourcenverbrauch.

Kapitalistisches „Wachstum“ begünstigt die Reichen zulasten der Arm-Gemachten. Es geschieht durch Eroberung zuvor nicht kapitalistisch beherrschter Bereiche, in Form von „Extraprofiten“ durch Mono- bzw. Oligopole oder in der Konkurrenz des Marktes – gemäß dem angeblichen „Recht“ der Größeren, Stärkeren, rigoros Rücksichtsloseren. Es geht einher mit Hauen und Stechen, Ausbeutung und Ausschlüssen, Panzern und Bomben, „Freihandels“-Verträgen bzw. Protektionismus, etc.

Expansion – Ungleichheit – Kollaps – Showbiz – Zukunft

Die kapitalistische Expansion hat sich von Europa aus in fünf Jahrhunderten über den Planeten ausgebreitet. Von diesem „Wachstum“ haben – wenn auch höchst ungleich – große Teile der Bevölkerungen des globalen Nordens materiell in der Summe signifikant profitiert. Im globalen Süden hingegen hinterließ der europäisch-kapitalistische Raubzug eine tiefe Spur von Völkermord, Versklavung, Plünderung sowie die extraktivistische Degradierung vieler Länder zu bloßen Rohstofflieferanten. Die damit einhergehende brutale, zutiefst anti-demokratische soziale Ungleichheit hat heute ein beispiellos extremes Maß erreicht: acht einzelne Männer besitzen mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Zugleich steuert der Kapitalismus die Menschheit – bzw. zunächst den globalen Süden, der bisher viel stärker betroffen ist – auf einen umfassenden ökologischen Kollaps zu:

• schon heute vollzieht sich die Überschreitung einiger Kipp-Punkte im globalen Klimasystem (z.B. Auftauen von zuvor Sonnenlicht reflektierenden Eisflächen, dadurch weitere Erwärmung);

• schon heute kommt es aufgrund des Klimawandels deutlich häufiger zu deutlich heftigeren Extremwetter-Ereignissen, wodurch Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen zerstört werden;

• schon heute haben die globalen Zerstörungen u.a. von Biodiversität, Süßwasservorkommen, Ackerböden, Wäldern und ozeanischen Ökosystemen alarmierende Dimensionen erreicht.

Es gehört in dieser Situation ein enormes Maß an Illusionen, Verdrängung, Gleichgültigkeit, Ignoranz, Lügen, „alternativen Fakten“ und Showbiz dazu, nach wie vor wie die G20 zu behaupten, kapitalistisches „Wachstum“ könne in größerem Umfang die globale Armut tragfähig aufheben.

Eine menschliche Zukunft, die diesen Namen verdient, wird es nur geben, wenn Kapitalismus und alle weiteren Herrschaftsformen so schnell wie möglich überwunden werden. Nur dann werden wir gemeinsam eine solidarische Ökonomie organisieren können, die nicht zwecks räumlich-zeitlicher Krisen-Verschiebung darauf angewiesen ist, unendlich zu expandieren. Nur dann werden wir die dringliche Umverteilung materieller Güter sowie die ebenso dringliche sozial-ökologische Transformation unserer Produktions- und Lebensweisen hinbekommen. Und nur dann werden wir die lebendige Vielfalt menschlicher Kulturen und Wissenschaften nutzen können, um trotz gravierender Folgen u.a. des Klimawandels ein gutes Leben für Alle einschließlich kommender Generationen zu realisieren.

Kontaktiert uns gerne über: klima.ag@g20hamburg.org


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Day of disobedient mass actions

NoG20 international - Di, 04/04/2017 - 11:31
Block G20 – Colour the red zone Unplug G20! Stop climate change! Shut down the logistic of capital  
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Anreise aus anderen Ländern zum G20-Gipfel nach Hamburg im Juli – oder: Schengen Abkommen revisited

Anti G20 Berlin - Mo, 03/04/2017 - 23:14
Nach bisherigen Erfahrungen bei Gipfelveranstaltungen werden die deutschen Behörden voraussichtlich auch im Juli eine (weitere) Aussetzung des Schengener-Abkommens beantragen. Damit werden Grenzkontrollen problemloser möglich sein. Als der letzte von deutschland ausgerichtete G7-Gipfel vom 7.-8. Juni 2015 im bayrischen Elmau stattfand, … Continue reading →
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