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AG G20 & Klima

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Die G20 werden 2017 in Hamburg auch über die Eindämmung des Klimawandels sprechen. Doch egal, was sie beschließen, sie werden das Problem nicht an der Wurzel packen: Der Klimawandel hat seine Ursache im Kapitalismus, den die G20 repräsentieren und verwalten.
Die Auswirkungen treffen uns alle, in besonderem Maߟe aber die Menschen im globalen Süden, deren Staaten nicht zu den "Großen 20" gehören.

Get together  – aktiv gegen Klimawandel und Kapitalismus

Vom 29. Juni bis zum 9. Juli bietet das antikapitistische G20-Protestcamp im Stadtpark den tausenden anreisdenen Teilnehmer*innen eine Möglichkeit zu übernachten, sich auszutauschen und vielfältige Proteste vorzubereiten.

Mit einem Klima-Barrio werden wir für Klima-Aktivst*innen und Interessierte einen Raum für Diskussionen, Vernetzung und Austausch schaffen. Über ein Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Workshops und Filmen werden wir Alternativen zur herrschenden Energie-, Agrar- und Verkehrspolitik aufzeigen und gemeinsam überlegen, wie wir uns über die G20-Proteste hinaus schlagkräftig gegen die Zerstörung unserer natürlicher Lebensgrundlagen und den damit verbundenen sozialen Auswirkungen zu Wehr setzen können. Wir bieten Möglichkeiten zu übernachten, Anschluss an Bezugsgruppen zu finden und den Protesten der Klimabewegung während des G20-Gipfels einen kraftvollen Ausdruck zu verleihen.

 

Programm des Klimabarrios

In Kürze werden wir hier das inhaltliche Programm des Klimabarrios veröffentlichen. Geplant sind Vorträge und Diskussionsrunden, Vernetzungstreffen und Filmvorführungen, Vorbereitungstreffen für die Protestaktionen und praktische Workshops.

Großdemo „Globale Solidarität statt G20“

Am 7. und 8. Juli wollen sich die politisch Verantwortlichen der 20 größten Industrienationen in Hamburg treffen. Auf ihrem jährlichen Gipfel reden die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten über „Bekämpfung von Fluchtursachen“, aber keines der großen Herkunftsländer sitzt am Tisch. Sie reden über „Partnerschaft mit Afrika“, aber es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel, vertreten aber die Interessen der Erdöl-, Kohle- und Autoindustrie. Sie reden über Frieden, sind aber selbst die größten kriegführenden und rüstungsproduzierenden Staaten.

Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Organisationen der radikalen Linken, Gruppen aus der Friedens- und Klimabewegung, Studierenden, linken Parteien und globalisierungskritischen Initiativen stellt sich dieser Politik entgegen und organisiert am Samstag, dem 8. Juli, eine Großdemonstration unter dem Motto „Globale Solidarität statt G20“ auf. Im Aufruf wird unmissverständlich deutlich gemacht: „Die Straßen werden den Menschen gehören, die den Gipfel nicht eingeladen haben. Unsere Kritik richtet sich nicht nur gegen einzelne Personen und Repräsentanten, sondern gegen die Verhältnisse und Strukturen, die diese hervorbringen. Wir werden unsere Ablehnung der kalten und grausamen Welt des globalen Kapitalismus deutlich machen, wie sie von den G20 repräsentiert und organisiert wird. Wir werden unsere Solidarität mit all jenen zum Ausdruck bringen, die weltweit durch Proteste, Streiks oder Aufstände der Politik der G20 entgegentreten. Unser Verlangen nach einer Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität wird unüberhörbar sein.“

Weitere Infos zur Demo: www.g20-demo.de

 

Aufruf zu widerständigen und antikapitalistischen Klimablock

Um unseren Widerstand gegen die herrschende Klimapolitik  in aller Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen, rufen wir zu einem antikapitalistischen Klimablock auf der Großdemo auf. Wir gehen gemeinsam mit zehntausenden Menschen auf die Straße. In verschiedenen Redebeiträgen werden wir unsere Kritik an der fortschreitenden Zerstörung unser aller Lebensgrundlagen durch den Klimawandel und den damit verbundenen sozialen Auswirkungen in aller Schärfe artikulieren. Wir wollen mit einem kraftvollen und gemeinsamen Auftreten unmissverständlich unseren Forderungen nach einer Gesellschaft Nachdruck verleihen, in der die Bedürfnisse der Menschen und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen nicht hinter wirtschaftlichen Interessen und nationalstaatliche Konkurrenz zurücktreten.

Wir treffen uns zur Auftaktkundgebung der Demo am 8. Juli um 11 Uhr vor den Deichtorhallen.

Mit dem Festhalten am Wachstum, nennen wir es grün oder blau, ist die Eindämmung des Klimawandels nicht vereinbar. Wir akzeptieren keine systemstabilisierende Emissionssparung und CO2-Rechnerei, erst recht nicht, wenn dies zugunsten anderer zerstörerischer Technologien wie der atomaren Energieversorgung geschieht.

Die G20 versuchen mit ihrer "Sorge um den Klimawandel" ihre Machtposition zu legitimieren und tun so, als ob sie Lösungen hätten für die globalen Probleme, die uns alle betreffen.
Wir sind offensichtlich dringlicher besorgt und wollen deshalb langfristige, tiefgreifende Veränderungen: Nur eine Abkehr von diesem fossilen, ausbeuterischen Kapitalismus kann den Klimawandel stoppen!

Mit dieser Forderung sehen wir uns als Teil einer Klimabewegung, die 2017 wieder an vielen Orten, z.B. im Rheinland und beim COP23 in Bonn, aber auch international, einen echten Wandel voranbringt.

Wenn du mithelfen willst, die Aktionen zu planen oder auf unseren Newsletter möchtest, um auf dem Laufenden gehalten zu werden melde dich bei uns: klima.ag@g20hamburg.org

Für weitere Infos: nog20klima.wordpress.com